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	<title>Psychologie - Anfänge aller Art</title>
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	<description>Coaching &#38; Psychologische Beratung in Köln</description>
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	<title>Psychologie - Anfänge aller Art</title>
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	<item>
		<title>Umgang mit Kritik – 5 Wege wie du lernen kannst, besser mit Kritik umzugehen</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/umgang-mit-kritik-verbessern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 09:21:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritikfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kritik fühlt sich oft schmerzhaft an – und das hat meist tiefere Gründe. Hier erfährst du, wie du mit Kritik bewusster und selbstmitfühlender umgehen kannst.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Mein Umgang mit Kritik ist etwas, was sich für mich immer und wieder als Entwicklungsaufgabe herausstellt. Auch heute gibt es noch Momente, da reicht ein einziger kritischer Satz und mein Herz rast, mein Magen zieht sich zusammen und meine Gedanken beginnen zu kreisen. Kritik trifft mich dann nicht nur im Kopf, sondern im ganzen Körper.</p>
<p class="p1">Es gibt einige Gründe, warum es schwerfallen kann mit Kritik umzugehen. In diesem Artikel findest du einige von ihnen und vielleicht kannst du dich ja in dem ein oder anderen Punkt wiederfinden.<b></b></p>
<h1><b>Was die Psychologie über die Angst vor Kritik weiß</b></h1>
<p class="p1">Psychologisch betrachtet ist die Angst vor Kritik eng mit unserer Angst vor Ablehnung verbunden. Forscher:innen sprechen von der <a href="https://www.colorado.edu/asmagazine/2018/03/12/people-social-anxiety-disorder-take-criticism-especially-hard-study-finds" target="_blank" rel="noopener"><span class="s2"><b>„Furcht vor negativer Bewertung“</b></span></a> (<i>fear of negative evaluation</i>). Sie ist einer der Kernmechanismen sozialer Angst – also der Sorge, von anderen abgelehnt, beschämt oder herabgewürdigt zu werden. Diese Angst kann dazu führen, dass unser Körper in Alarmbereitschaft geht – Herzklopfen, Schweiß, Anspannung –, selbst wenn objektiv gar keine Gefahr besteht.</p>
<p class="p1">Aber woher kommt die Angst vor Kritik?</p>
<h2><b>1. Umgang mit Kritik und frühe familiäre Erfahrungen</b></h2>
<p class="p1">Studien zeigen: Wenn Kinder lernen, dass Zuneigung oder Anerkennung an Leistung, Anpassung oder Fehlerfreiheit geknüpft ist, entwickeln sie später häufiger ein starkes Bedürfnis nach Zustimmung – und eine hohe Empfindlichkeit gegenüber Kritik.</p>
<p class="p1">Das Gehirn speichert diese Erfahrungen als „soziale Bedrohung“ ab. Kritik erinnert uns dann unbewusst an das Risiko, Liebe oder Zugehörigkeit zu verlieren.</p>
<p>Und in manchen Familien oder Kulturen wird nun mal großer Wert auf Leistung, Anpassung und Harmonie gelegt. Kritik wird dort nicht als Gelegenheit zum Lernen gesehen, sondern als Gefahr, aus der Gemeinschaft zu fallen. Wer in so einem Umfeld aufwächst, erlebt Rückmeldungen tendenziell eher als Bedrohung statt als Chance.</p>
<h2><b>2. Perfektionismus, </b>Selbstkritik und Scham</h2>
<p class="p1">Menschen mit einer Tendenz zum <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/schluss-mit-people-pleasing/">People Pleasing</a> erleben Kritik besonders intensiv. Sie neigen dazu, Rückmeldungen sofort auf sich als Person zu beziehen, nicht auf ihr Verhalten. Perfektionismus verstärkt das: Wenn ich glaube, nur „gut genug“ zu sein, wenn ich keine Fehler mache, wird jede Kritik zum Beweis meines Versagens. Und einige von uns tragen nun mal eine sehr laute innere Stimme in sich: Eine, die ständig bewertet, vergleicht, mahnt. Wenn diese innere Kritikerin aktiv ist, wird jede Kritik von außen doppelt gehört: Einmal durch den anderen und einmal durch uns selbst.</p>
<h2><b>3. Hochsensibilität und emotionale Reizoffenheit</b></h2>
<p class="p1">Auch biologische Faktoren spielen eine Rolle. Hochsensible Menschen haben z.B. ein besonders fein reagierendes Nervensystem. Sie nehmen soziale Spannungen und Zwischentöne intensiver wahr, was dazu führt, dass Kritik buchstäblich stärker im Körper gespürt wird. Du möchtest mehr über das Thema Hochsensibilität erfahren? Schau mal <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/umgang-hochsensibilitaet/">hier</a> vorbei.</p>
<h2><strong>4. Evolutionär begründete Angst vor Kritik</strong></h2>
<p>Unser Gehirn ist noch ziemlich in der Steinzeit stecken geblieben. Damals war es für die frühen Menschen sehr gefährlich, von der Sippe ausgeschlossen zu werden. Es war sogar annähernd ein Todesurteil. Daher reagiert unser Gehirn extrem empfindlich auf Kritik, da diese ein Vorbote von sozialen Ausschluss sein kann. Heutzutage wird man nicht mehr so schnell ausgeschlossen aus der  Gesellschaft und hat meistens auch gute Fähigkeiten gelernt, sich durchzumanövrieren. Trotzdem gehen bei Kritik erst einmal alle jahrtausendalten Alarmglocken an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><b>Wie du lernen kannst, besser mit Kritik umzugehen</b></h1>
<p>&nbsp;</p>
<h2><b>1. Spüre, was in deinem Körper passiert</b></h2>
<p class="p1">Wenn du kritisiert wirst, atme kurz. Spür hinein. Wo merkst du die Reaktion? Im Brustkorb, im Bauch, im Hals? Diese körperliche Antwort ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Sensibilität – dein Körper versucht, dich zu schützen, in dem er dir körperliche Signale schickt und dich damit warnt: "Achtung, mögliche Gefahr im Verzug!"</p>
<h2><b>2. Überprüfe, woher deine Reaktion auf Kritik kommt</b></h2>
<p class="p1">Kritik trifft uns dort, wo alte Wunden liegen. Wenn du erkennst, <i>welche Erfahrung</i> gerade anklopft, kannst du beginnen, dich gut um dich zu kümmern. Manchmal hilft der Satz:</p>
<blockquote><p>„Das ist eine alte Angst – sie darf da sein, aber sie gehört nicht mehr ins Heute.“</p></blockquote>
<p>Es ist auch so, dass wir in dem, was uns am wichtigsten ist, am verwundbarsten sind. Das heißt, wenn uns eine Kritik besonders trifft, kann das auch ein wertvolles Zeichen für etwas sein, das uns von Herzen wichtig ist.</p>
<h2><b>3. Nimm dir Zeit, bevor du reagierst</b></h2>
<p class="p1">People-Pleaser und Perfektionist:innen neigen dazu, sofort zu erklären, zu entschuldigen oder sich zu rechtfertigen. Mach eine Pause. Sag: „Danke für dein Feedback – ich denke darüber nach.“ Das gibt dir Raum, um bewusst zu prüfen, was du an der Kritik wirklich als hilfreich empfindest. Denn das ist Kritik eigentlich: Eine (häufig subjektive) Information, die du prüfen darfst.</p>
<h2><b>4. Entscheide bewusst, welche Kritik du an dich heranlässt</b></h2>
<p class="p1">Nicht jede Rückmeldung ist fair oder konstruktiv. Du darfst unterscheiden: Ist das gerade eine Einladung zum Wachsen oder eher ein Ausdruck der Welt des anderen? Wenn Letzteres zutrifft, darfst du innerlich sagen: <i>„Das gehört nicht zu mir.“</i><i></i></p>
<h2><b>5. Umgang mit Kritik: Sei freundlich mit dir selbst</b></h2>
<p class="p1">Wenn Kritik dich trifft, zeigt das, dass dir etwas wichtig ist: Verbindung, Harmonie, Beziehung. Das ist keine Schwäche! Es ist deine Stärke. Und sie wird dich tragen, wenn du lernst, auch dich selbst so liebevoll zu betrachten wie andere.</p>
<h1><b>Kritik als Spiegel – nicht als Urteil</b></h1>
<p class="p1">Ich habe irgendwann verstanden: Kritik zeigt mir nicht, <i>wer ich bin</i>, sondern nur, <i>wie ich gerade wirke. </i><i></i>Sie ist ein Spiegel – manchmal schmerzhaft, manchmal hilfreich, manchmal schlicht verzerrt. Achtsamer Umgang mit Kritik bedeutet nicht, sie einfach „wegzustecken“. Sondern sie bewusst wahrzunehmen, mit dir selbst in Kontakt zu bleiben. Und erst dann zu entscheiden, ob du etwas daraus mitnehmen möchtest.</p>
<p class="p1"><span class="s1">W</span>enn du das nächste Mal kritisiert wirst und dein Herz schneller schlägt, kannst du dich daran erinnern: Du bist nicht falsch, weil dich das trifft. Du reagierst, weil du fühlst.</p>
<p class="p1">Möglicherweise ist das dein Anfang eines liebevolleren Umgangs – mit Kritik aber auch mit dir selbst.</p>
<p>Der Umgang mit Kritik ist sehr häufig Thema in unseren Coachings. Wenn dich das Thema betrifft, informiere dich doch gerne über unsere <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-in-koeln/">Angebote</a>. In einem <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/kostenloses-coaching-erstgespraech/">kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch</a> klären wir dann, ob und in welcher Form unser Angebot zu dir passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 (fast ernst gemeinte) Anzeichen, dass du unter People Pleasing leidest!</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/10-anzeichen-fuer-people-pleasing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2024 13:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[People Pleasing]]></category>
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					<description><![CDATA[Hast du das Gefühl, du bist die inoffizielle Präsidentin des „Ich mache es allen recht“-Clubs? Spoiler: Wenn du am Ende dieses Beitrags denkst, „Oh nein, das bin ja ich!“, dann könnte es sein, dass du… nun ja, vielleicht… wirklich einer bist. Aber das ist okay! Der erste Schritt ist die Erkenntnis, dass es absolut in Ordnung ist, nicht jeden Menschen auf dem Planeten glücklich zu machen. Atme tief durch und lass uns das gemeinsam mit einem Lächeln angehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.youtube.com/watch?v=vPWwfDHwACA" target="_blank" rel="noopener"><em>I hate confrontation</em>, </a></span><em><span style="color: #000000;">it makes me uncomfortable</span> - </em>summst du voller Inbrunst mit? Hast du das Gefühl, du bist die inoffizielle Präsidentin des „Ich mache es allen recht“-Clubs? Es gibt viele Anzeichen dafür, dass du möglicherweise ein People Pleaser bist – und keine Sorge, wir gehen sie gleich durch. Spoiler: Wenn du am Ende dieses Beitrags denkst, „Oh nein, das bin ja ich!“, dann könnte es sein, dass du… nun ja, vielleicht… wirklich einer bist. Aber das ist okay! Der erste Schritt ist die Erkenntnis, dass es absolut in Ordnung ist, nicht jeden Menschen auf dem Planeten glücklich zu machen. Atme tief durch und lass uns das gemeinsam mit einem Lächeln angehen.</p>
<h2>1. „Nein“ sagst du maximal zu deinem Hund</h2>
<p style="font-weight: 400;">Bist du jemand, der eher einem Kaktus in die Arme fällt, als einem Freund abzusagen? Wenn du ständig „Ja“ sagst – auch wenn du eigentlich lieber die Couch umarmen und Netflix die Chance geben würdest, dich zu fragen, "ob du noch schaust“ – dann ist das ein klares Zeichen. Du könntest stattdessen üben, das „Nein“ als mächtiges kleines Wort zu sehen, das dir erlaubt, die Couch  und die Netflix-Serie zu genießen!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> „Kannst du am Wochenende beim Umzug helfen?“ – Innere Stimme: „Ich bin so müde, dass ich nicht mal mehr meine eigene Treppe runter laufen kann, geschweige denn deine mit einem Karton im Arm!“ – Was du tatsächlich sagst: „Klar, super gerne!“</p>
<h2>2. Du bist offiziell im Gedankenlesen-Club</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wenn du dich ständig fragst, „Was denken die jetzt wohl über mich?“, dann bist du wahrscheinlich das inoffizielle Medium deines Freundeskreises. Mach dir keine Sorgen, die meisten Leute denken nicht annähernd so viel über dich nach wie du über sie. (Denn sie sind viel zu beschäftigt damit, sich über sich selbst Gedanken zu machen.) Aber klar, du wirst wahrscheinlich beim nächsten Treffen darüber nachgrübeln, ob du die richtigen Snacks mitgebracht hast.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> Du bringst Kuchen mit zur Arbeit, aber statt ihn zu genießen, fragst du dich die ganze Zeit: „Oh nein! Essen Trude, Vicky und Nils nicht eigentlich vegan? Die hassen mich jetzt sicher…“</p>
<h2>3. Dein Leben ist ein Balanceakt (leider ohne Sicherheitsnetz)</h2>
<p style="font-weight: 400;">Du jonglierst so viele Aufgaben und Verpflichtungen, dass du fast einen Zirkus gründen könntest. Leider hast du -  während du andere um ihr Wohl besorgt beobachtest - selbst längst das Gleichgewicht verloren. Und nein, es allen Recht machen ist leider noch keine olympische Disziplin.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> „Natürlich kann ich dir helfen, deinen Bericht zu schreiben, deinen Hund füttern und den Nudelauflauf für 50 Personen für die Party am Freitag vorzubereiten – was wäre ich denn sonst für eine Freundin?“</p>
<h2>4. Bestätigung ist dein Treibstoff</h2>
<p style="font-weight: 400;">Du brauchst das Lob anderer wie ein Auto Benzin – ohne die regelmäßige Bestätigung kommst du nicht weit. Nur leider fährst du einen 80er-Jahre-Wagen und die Tankstellen der Welt sind rar. People Pleaser brauchen Lob, Anerkennung, und vielleicht sogar einen kleinen Pokal dafür, dass sie den letzten Sitzplatz im Bus aufgegeben haben. Die gute Nachricht? Du kannst das Lob auch mal selbst übernehmen: „Wow, du hast dich heute abgegrenzt und dich heute mal nicht komplett überfahren gefühlt? Klasse gemacht!“</p>
<p style="font-weight: 400;"> <strong>Beispiel:</strong> Du machst 100 Dinge für andere und hoffst, dass wenigstens einer sagt: „Danke!“ Aber dann kommt: *Stille*. Na toll.</p>
<h2> 5. Du <strong>betreibst</strong> Konfliktvermeidung auf Champions-League-Niveau</h2>
<p style="font-weight: 400;">People Pleaser würden lieber einem Hai einen Bauchstreichler verpassen als in einen handfesten Konflikt zu geraten. Du bist die friedliche Vermittlerin, die zustimmt, einfach um den Frieden zu wahren, auch wenn das bedeutet, dass du innerlich kochst. Es ist okay, ab und zu auch mal anderer Meinung zu sein – du musst ja nicht gleich den Fehdehandschuh werfen.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> Jemand sagt, die Erde sei flach, und du nickst. „Oh ja, das habe ich auch schon mal gehört!“</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>6. Perfektionismus im Umgang mit anderen (aber bitte mit Zuckerguss)</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Du bist wie ein menschlicher Cupcake: Immer schön dekoriert und süß, obwohl du innerlich eigentlich Matsche bist. Du versuchst, immer perfekt zu sein, damit jeder dich mag. Aber hier kommt die Wahrheit: Perfektion gibt’s nicht und manchmal mögen Menschen dich gerade wegen deiner Krümel.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> Du übernimmst die Arbeit von anderen und sagst dir: „Dann haben mich alle lieb!“ Aber am Ende bist du einzig und allein total durch...</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>7. Überforderung: Dein neuer bester Freund</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Als People Pleaser fühlt man sich oft, als würde man ständig mit einem Haufen heißer Teekessel jonglieren – und keiner weiß es zu schätzen. Überforderung ist der Beifahrer deines Lebens, aber du kannst ihm auch mal sagen, er soll aussteigen. (Oder wenigstens nicht dauernd ins Lenkrad greifen!)</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> Du stimmst zu, bei einem Event zu helfen, obwohl du am liebsten nach Hause gehen und ein Nickerchen machen würdest. Und am Ende des Tages fragst du dich: „Warum habe ich das nur getan?“</p>
<h2>8. Als People Pleaser bist bist du Meisterin der Masken</h2>
<p style="font-weight: 400;">People Pleaser sind wie Oscar-Preisträger/innen – immer eine neue Rolle, je nach Publikum. Aber irgendwann wird’s anstrengend, oder? Wenn du ständig das Gefühl hast, nicht du selbst zu sein, wird’s Zeit, die Maske abzulegen und der Welt dein echtes Ich zu zeigen. Und weißt du was? Das echte Ich ist oft viel cooler!</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> Du lachst über einen Witz, den du nicht mal verstehst, nur damit der Erzähler sich gut fühlt. Oh, und niemandem fällt auf, dass du eigentlich gar keinen Spaß hattest. Mist…</p>
<h2><strong>9. People Pleasing ist eine emotionale Achterbahn (ohne Sicherheitsgurt)</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Dein Tag ist perfekt, wenn jemand nett zu dir ist und völlig zerstört, wenn du nur einen Hauch von Kritik spürst. Es ist, als würdest du auf einer emotionalen Achterbahn fahren, aber ohne die coolen Loopings. Du brauchst ein bisschen emotionale Unabhängigkeit – zumindest genug, um beim nächsten „Du hast nicht zurückgerufen“-Drama nicht aus der Spur zu geraten.</p>
<p style="font-weight: 400;"><strong>Beispiel:</strong> Du bekommst eine leicht kritische Nachricht und verbringst die nächsten drei Tage damit, deine Existenz zu überdenken.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>10. Frust, der heimliche Mitbewohner</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;"> Trotz all deiner Bemühungen fühlst du dich frustriert, weil du nie das bekommst, was du wirklich willst. Aber hier ist die geheime Zutat: Es liegt nicht an den anderen – es liegt daran, dass du dich selbst vergessen hast. Frust ist dein ständiger Mitbewohner? Dann wird es Zeit, dass du ihm die Kündigung überreichst und jemanden zur Besichtigung einlädst, der dich wirklich versteht: Deine Bedürfnisse!</p>
<p style="font-weight: 400;">Denn fest steht: Du bist genug – auch ohne People Pleasing 🙂</p>
<p style="font-weight: 400;">Falls du dich in diesen Punkten wiedererkennst, keine Sorge: Da ich so manche People Pleasing Tendenzen bei mir ebenfalls immer mal wieder beobachte, war es mir wichtig dem Ganzen mal mit einer Prise Humor zu begegnen. People Pleasing ist weit verbreitet und für viele mit echtem Leidensdruck verbunden. Aber es gibt immer die Möglichkeit der Veränderung. Es beginnt damit das eigene Verhalten aber auch die Gedanken, Gefühle und den Umgang mit ihnen unter die Lupe zu nehmen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Möchtest du tiefer in das Thema eintauchen? Vereinbare ein <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/kostenloses-coaching-erstgespraech/">unverbindliches Gespräch</a> mit uns und entdecke, wie du raustreten kannst aus der People Pleaser - Spirale und mit deinen Bedürfnissen authentisch im Einklang leben kannst.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wertebasiert: Was bedeutet das und warum wollen es gerade alle sein?</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/was-bedeutet-wertebasiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Reuver]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 15:58:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Werte-Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[wertebasiert]]></category>
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					<description><![CDATA[Wertebasiert ist eine Bezeichnung, die gerade oft verwendet wird. Sie begegnet uns bei Stellenausschreibungen, in Gruppen, Organisationen oder Communities. So ungefähr wissen wir auch, was damit gemeint ist. Es lohnt sich aber, genauer hinzuschauen, was hinter der Beschreibung steckt! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bestimmt hast du schon mal gehört oder gelesen: „Wir sind eine wertebasierte Community“ oder „Wir arbeiten wertebasiert“ oder „Finde bei uns eine wertebasierte Tätigkeit“. Ich selbst bin in mehreren wertebasierten Communities, z.B. in Communities für Sport, Laufen und Rennradfahren und I LOVE IT. Ich finde es super, dass der Begriff Werte immer zentraler wird und sich immer mehr Menschen darüber Gedanken machen, was denn eigentlich ihre Werte sind und wie sie sie leben möchten. Aber was genau bedeutet „wertebasiert“? Darüber sollten wir uns im Klaren sein, denn nur so wird es nicht zu einer inflationären Feelgood-Phrase.</p>
<h1>Werte bzw. wertebasiert – was steckt genau dahinter?</h1>
<p>Um in das Thema Werte einzusteigen, möchte ich gerne meine zentralen Werte mit dir teilen: <strong>Achtsamkeit, Verantwortung und Freundlichkeit</strong>. Diese Werte dienen mir schon lange als Fixstern und Orientierung für mein Leben. Ich möchte achtsam mit mir, anderen und der Umwelt umgehen. Ich möchte Verantwortung für mich selbst und andere übernehmen. Und ich möchte mir selbst, anderen und der Welt mit größtmöglicher Freundlichkeit begegnen. Gelingt mir das immer? Natürlich nicht, aber ich versuche jeden Tag, diese Werte mit Leben zu füllen und mein Handeln nach ihnen auszurichten. Weiter unten findest du übrigens eine Werteliste, anhand derer du deine ganz persönlichen Werte herausfinden kannst.</p>
<blockquote>
<h2>Ein bisschen Theorie zum Thema „wertebasiert“</h2>
</blockquote>
<p>Unsere Werte beschreiben also unsere tiefsten Einstellungen und inneren Richtungen, an denen wir unser Handeln (möglichst) ausrichten. Ich arbeite im Coaching sehr gerne mit Werten, weil ich sie wesentlich praktischer als Ziele finde (und mal ehrlich – von SMART-Zielen haben wir langsam alle genug gehört, oder)? Ziele müssen immer wieder neu definiert werden und wenn sie erreicht sind, besteht die Gefahr, dass ein Vakuum entsteht und wir „lost“ sind. Werte hingegen sind nie erfüllt. Man kann nie sagen: Jetzt war ich für mein Leben achtsam/respektvoll/gerecht/… genug, sondern man kann Werte bis an sein Lebensende immer wieder in seine Ziele integrieren.</p>
<blockquote>
<h2>Werte sind etwas ganz Persönliches</h2>
</blockquote>
<p>Unser Wertesystem ist individuell und nicht von außen aufgedrückt. Werte sind die Begriffe, die uns einfallen, wenn wir gefragt werden:</p>
<ul>
<li>Was für ein Mensch möchte ich aus tiefstem Herzen sein?</li>
<li>Was ist mir zentral wichtig?</li>
<li>In welche Bahnen möchte ich meine Energien lenken?</li>
<li>Für welchen Wert würde ich demonstrieren gehen?</li>
</ul>
<p>Man könnte auch sagen: Werte sind das, wofür sich die Mühe lohnt. Wofür wir doch jeden Tag aufstehen und auch <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/umgang-mit-schmerzhaften-gefuehlen/">unangenehme Gefühle</a> und Gedanken in Kauf nehmen (zu dem Thema hat Nina eine hilfreiche <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k0Z47Wyank4&amp;t=2s" target="_blank" rel="noopener">Meditation</a> hochgeladen!). Gehen wir nun weiter von der eher persönlichen Ebene zur Organisationsebene.</p>
<h1>Was bedeutet es, „wertebasiert“ zu sein?</h1>
<p>Für mich bedeutet der Begriff, dass eine Organisation oder eine Community ein klares Set an Werten für sich definiert und lebt. Und zwar nicht nur auf der Flipchart oder für Social Media, sondern immer. Das gilt vor allem für die kniffeligen Situationen, Konflikte oder Herausforderungen. Ein Beispiel: Eine Organisation schreibt sich den Wert „Offenheit“ auf die Fahne. Nun ist ein Mitglied der Organisation mit einer Entscheidung nicht einverstanden. Offenheit bedeutet jetzt, sich mit den Einwänden auseinanderzusetzen, auch wenn sie vielen in der Organisation ganz und gar nicht passen. Denn Werte leben heißt, es auch dann zu tun, wenn es nicht dem ersten Handlungsimpuls entspricht. Werte leben heißt, es auch dann zu tun, wenn 1000 Gründe dagegensprechen.</p>
<blockquote>
<h2>Werte erfordern Selbstverpflichtung</h2>
</blockquote>
<p>Ein bisschen moderner wäre hier der Begriff Commitment, aber ich mag auch das deutsche Wort Selbstverpflichtung. Wenn ein Wert festgelegt wurde, dann hilft es nicht, ihn nur zu haben. Eine Organisation muss sich dem Wert verpflichten, im Sinne von: Wir verhalten uns so, dass wir dem Wert treu bleiben, auch wenn es vielleicht gegenteilige Impulse, Handlungsgewohnheiten oder Muster gibt. Das bringt mich zu einem ganz zentralen Konzept, dass ich für eine wertebasierte Ausrichtung für sehr hilfreich erachte:</p>
<blockquote>
<h2>Wertebasiert vs. Emotionsgetrieben</h2>
</blockquote>
<p>Menschen und Organisationen können unterschiedlich zu Handlungen gebracht werden. Ein sehr gängiger Weg ist, dass Gedanken oder Gefühle auftauchen, und diese dann direkt in Handlungen umgesetzt werden, ohne Reflexionszeit einzubauen. Man könnte sagen, das System ist dann „emotionsgetrieben“. Auf einen Reiz erfolgt eine direkte Reaktion. Ein klassisches Beispiel ist es, dass Personen Angst vor einer bestimmten Situation verspüren und diese Situation dann vermeiden, z.B. das klassische Konfliktgespräch. Wertebasiert würde hingegen bedeuten: Man hat Angst und macht das Gespräch <strong>trotzdem</strong>, weil es dem eigenen Wert (z.B. Offenheit/Transparenz) dient. Wertebasiert heißt also, auch mal Unangenehmes in Kauf zu nehmen, um dem Wert treu zu bleiben.</p>
<p>Kleine Story dazu: Ich liebe das Wort "trotzdem" und sage es im Coaching immer wieder. Eine Klientin hat mir daher zum Abschied ein Armband gemacht, mit dem Wort "Trotzdem". Trotzdem machen, wenn es dir von Herzen wichtig ist! Auch wenn es unangenehme Gedanken und Gefühle macht.</p>
<h1>Do's und Don’ts für wertebasiertes Handeln</h1>
<p>Dir ist das Konzept wertebasiert wichtig oder du bist in einem wertebasierten Umfeld? Dann habe ich folgende Do's und Dont's für dich.</p>
<blockquote>
<h2>Do's:</h2>
</blockquote>
<ul>
<li>Werte immer mal wieder auf Aktualität und Passung prüfen: Sind die Werte aktuell? Passen sie zu den derzeitigen Umständen?</li>
<li>Prüfen, ob die Werte mit Leben gefüllt werden: Auf einer Skala von 0-10 wie sehr wird der Wert gerade gelebt? Was wird konkret getan, um dem Wert zu dienen? Ist man eventuell vom Kurs abgekommen?</li>
<li>Sich fragen: Leben wir das Konzept „wertebasiert“ oder schreiben wir es nur?</li>
<li>Die Selbstverpflichtung evaluieren und stärken: Bin ich bzw. mein Umfeld bereit, diese Werte zu leben? Torpedieren Gedanken und Gefühle die Selbstverpflichtung? Welche Hindernisse gibt es? Was können wir tun um wieder auf Werte-Kurs zu kommen?</li>
<li>Feedback von außen einholen: Wie erlebt das Umfeld unsere Werte? Sind sie kongruent? Authentisch? Glaubwürdig? Werden sie von anderen geteilt?</li>
<li>Auf Werteverletzungen achten: Gibt es Menschen oder Umstände, die das Wertegefüge gerade verletzen? Wie kann ein Gespräch darüber aussehen? Welche Lehren stecken in dieser Werteverletzung?</li>
</ul>
<blockquote>
<h2>Dont's:</h2>
</blockquote>
<ul>
<li>„Hohle Phrasen“ vermeiden: Werte sind nicht schick oder trendy, sondern essenziell für ein gutes Zusammenleben!</li>
<li>Werte übertreiben: Auch Werte sind normalverteilt und sollten flexibel bleiben! Auch der beste Wert kann übertrieben werden und so eher kontraproduktiv wirken</li>
<li>Werte überstülpen: Alle Werte sind erst einmal gut. Und trotzdem gibt es Werte, die einen mehr oder weniger ansprechen. Das ist individuell und sollte respektiert werden.</li>
<li>Die Werte nicht klar kommunizieren / definieren: Damit sich das Gegenüber auf die Werte einstellen kann, sollten ein paar Beispiele genannt werden, was damit gemeint ist.</li>
<li>Kritik nicht zulassen und überheblich werden. Werte sind toll, sollten aber niemanden ausschließen.</li>
<li>Werte nur nach Innen oder nur nach Außen leben. Beispiel: Wenn ich immer nur achtsam mit anderen bin, aber nie zu mir selbst, bekommt der Wert eine Schieflage.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du hast Lust deine persönlichen Werte zu klären oder du möchtest mit deiner Organisation das Thema Werte vertiefen? Wir begleiten dich in einem <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/was-ist-coaching/">Coaching</a> oder in einem Workshop dabei. Melde dich jetzt zu einem kostenfreien Erstgespräch für mehr Informationen.</p>
<h1>Und hier wie versprochen: Die Werteliste</h1>
<p>Frage dich: Was ist mir von Herzen wichtig und wonach will ich mein Handeln ausrichten? Welche Werte springen dir ins Auge?</p>
<p>Mut Autonomie Fleiß Herausforderung Disziplin Tugendhaftigkeit Aufrichtigkeit Zuverlässigkeit Abenteuerlust Kreativität Tradition Engagement Verantwortlichkeit Vergnügen Muße Nonkonformität  Echtheit Verbundenheit Liebe Intimität  Respekt Großzügigkeit Mitgefühl Dinge entwerfen Frieden Offenheit Wachstum Schönheit Ökologie Gesundheit Humor Wissen Neugier Leidenschaft Rationalität Gerechtigkeit Einfachheit Spiritualität Hilfsbereitschaft Mitwirkung Problemlösung Religiosität Freundlichkeit Sicherheit Kompetenz Liebevoll Beherztheit Autorität Loyalität Bedachtsamkeit Inklusivität</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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			<media:title type="plain">Meditationsübung, die dir hilft mit schmerzhaften und unangenehmen Gefühlen umzugehen ♥️</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[1. Nimm deine schmerzhaften Gefühle wahr2. Erkenne deine Gefühle an 3. Gib deinen Gefühlen ganz viel Raum4. Lass dich auf die Welt um dich herum ein Den ganz...]]></media:description>
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	</item>
		<item>
		<title>Glaubenssätze und Co. - 5 Tipps, um einen guten Umgang mit ihnen zu finden</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/glaubenssaetze-5-hilfreiche-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Nov 2023 10:27:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubenssätze]]></category>
		<category><![CDATA[nicht-hilfreiche Selbstkonzepte]]></category>
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					<description><![CDATA[Falls du den ein oder anderen Glaubenssatz in deinem Leben vermutest, der nicht allzu hilfreich ist, dann schaue dir diese 5 Schritte an, um einen guten Umgang mit ihnen zu finden! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Aktualisiert: Mai 2024 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In vielen unserer Coachings sind Glaubenssätze ein zentrales Thema. Erst vor Kurzem kam eine Klientin zu mir ins Coaching, weil sie sich einsam fühlt und daran etwas ändern  möchte. Sie würde gerne mehr mit Freunden unternehmen und neue Freundschaften schließen. Das Problem ist nur: Sie hat sehr strikte Regeln dafür, wie genau eine Freundschaft auszusehen hat. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es war spannend zu entdecken, was hinter diesen Regeln steckt: Sie hat in ihrem Leben den Glaubenssatz entwickelt “Ich werde ausgeschlossen”. Im Prozess konnten wir herausfinden, dass sie dem Schmerz entgehen will, der automatisch entsteht, wenn der Glaubenssatz “Ich werde ausgeschlossen” bestätigt wird - egal, ob es der Wahrheit entsprach. Daher hat sie klare Regeln aufgestellt, die dafür sorgen, dass sie diesen Schmerz nicht fühlen muss. Zum Beispiel: "Ich bin erstmal sehr vorsichtig, wem ich mein Vertrauen schenke!" oder "Vorsicht ist besser als Nachsicht!". </span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Du willst dein psychisches Wohlbefinden verbessern? </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Das geht ganz unkompliziert mit unserem Audiokurs! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Für nur 59€ erhältst du 17 Übungs-Audios und 50-Seiten Workbook! </em></p>
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<p><span style="font-weight: 400;">Das war bisher auch erfolgreich - wenn sie Freundschaften geschlossen hat, waren sie meist sehr tief und vertrauensvoll. Allerdings wurden die Kosten für das Festhalten an diesem Glaubenssatz mit der Zeit immer höher. Ihr Glaubenssatz und die dadurch entstandenen Regeln verhindern, dass sie unbeschwert neue Menschen kennenlernt. Der Glaubenssatz und seine Regeln passen sozusagen nicht mehr in das Hier und Jetzt. Nach und nach hat sich ihre Einsamkeit dadurch verstärkt. Ein unangenehmer Zustand, denn eigentlich wünscht sie sich Freundschaft und Verbundenheit in ihrem Leben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Falls du auch den ein oder anderen Glaubenssatz in deinem Leben vermutest, der nicht allzu hilfreich ist, dann schaue dir diese 5 </span><span style="font-weight: 400;">Schritte an, um einen guten Umgang mit ihnen zu finden:</span></p>
<h1><b>Schritt 1: Das Erkennen und Benennen von Glaubenssätzen </b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Glaubenssätze oder Annahmen über das Leben können ganz schön klebrig sein. Daher ist es im ersten Schritt wichtig zu erkennen: Welche Annahmen (über mich) habe ich? Wie reagiere ich typischerweise in kniffeligen Situationen? Und wie beeinflussen diese Annahmen mein Leben? Dazu ist es hilfreich, einmal die eigenen Denkweisen zu beobachten. Achtsam mit den eigenen Gedanken zu sein, kann sich erstmal komisch anfühlen. Vielleicht hilft es dir ja, in Situationen, die nicht einfach für dich sind, deine Gedanken aufzuschreiben und dir deine Notizen in einer ruhigen Minute anzuschauen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Manchmal kann auch ein Feedback von außen hilfreich sein. Höre jedoch immer auf dein Gefühl, ob die Aussagen über dich von anderen wirklich den Nagel auf den Kopf treffen oder eben nicht.</span></p>
<h1><b>Schritt 2: Erkenne die Funktion deiner Überzeugung an</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein Glaubenssatz entsteht nicht einfach so. Oft stammen Glaubenssätze aus unserer Kindheit oder Jugend. Im Falle meiner Klientin ist die Überzeugung “Ich werde ausgeschlossen” sehr früh entstanden. Sie hat deutlich ältere Geschwister, die sich untereinander gut verstanden haben, aber aufgrund ihres Alters wenig Interesse an ihr gezeigt haben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ihr Glaubenssatz hatte also eine ganz einfache Funktion: Er will sie vor einer schmerzhaften Erfahrung warnen und sie somit beschützen. Sehr häufig haben solche Glaubenssätze eine Art Schutzfunktion. Also Zeit für ein kleines Danke an deinen Glaubenssatz! </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber gut gemeint ist nun mal nicht immer gut gemacht, daher darfst du die (frühere) Funktion deiner Annahme zwar anerkennen, aber dennoch prüfen, ob sie hier und heute noch hilfreich ist.</span></p>
<h1><b>Schritt 3: Prüfe, wie hilfreich ist dein Glaubenssatz für ein zufriedenes Leben? </b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Unsere Glaubenssätze führen dazu, dass wir durchs Leben laufen, als hätten wir stets eine gefärbte Brille auf der Nase. Im Falle meiner Klientin war die Färbung “Ich werde ausgeschlossen” und dementsprechend hat sie Handlungen von anderen interpretiert. Neben ihren Regeln war eben diese Interpretation der Welt nicht hilfreich, um neue Menschen kennenzulernen und sich weniger einsam zu fühlen. Daher ist es wichtig zu schauen: Wie hilfreich ist meine Sicht auf die Dinge? Wie nützlich ist mein Glaubenssatz für das Leben, das ich gerne leben möchte?</span></p>
<h1><b>Schritt 4: Baue Distanz zu deinen Glaubenssätzen auf </b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn du festgestellt hast, dass der Glaubenssatz zwar seine Berechtigung hat, aber nicht hilfreich ist, darfst du Distanz zu diesem Gedanken aufbauen. Manchen hilft es, Gedanken wie Wolken am Himmel wahrzunehmen. Andere wiederum summen ihre nicht-hilfreichen Gedanken mit einer Melodie wie z.B. Happy Birthday. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Meine Lieblingsübung ist diese: Stell dir vor, wie jemand total Albernes deinen Glaubenssatz laut rausschmettert. Mein Favorit dafür ist Donald Trump. Wenn ich also eine nicht hilfreiche Annahme habe, wie z.B. “Ich bin nicht wichtig”, dann stelle ich mir vor, wie Trump mit seinen orangenen Haaren und seiner albernen Cappy auf einer Bühne meine Überzeugung zum Besten gibt. Und schon kann ich lächeln und habe ein wenig Distanz zu dieser Überzeugung aufbauen dürfen. </span></p>
<h2><b>Gib den Kampf gegen deine Glaubenssätze auf </b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Dass wir Distanz zu Gedanken aufbauen möchten, bedeutet nicht, dass wir Gedanken bekämpfen. Wir werden immer denken und wir haben wenig bis keine Kontrolle darüber, was wir denken. Denk zum Beispiel jetzt bitte NICHT an einen rosa Elefanten! Siehst du? 😉 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=VYht-guymF4&amp;t=4s" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> findest du eine wunderbare ACT-Metapher, die verdeutlicht, wie hilfreich es ist, den Kampf gegen Gedanken und Gefühle aufzugeben. </span><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></p>
<h1><b>Schritt 5: Was ist dir </b><b>wirklich</b><b> wichtig in deinem Leben?</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn dein Glaubenssatz also nun nicht mehr dein Verhalten bestimmen darf, entsteht eine Lücke, die wir füllen dürfen. Erwiesenermaßen sind wir am zufriedensten, wenn wir ein wertegeleitetes Leben führen. Stell dir also gerne folgende Fragen:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Was ist mir von Herzen wichtig in meinem Leben? </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Was bedeutet das ganz konkret für meine Handlungen? </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein werteorientiertes Leben ist nicht immer einfach, daher darfst du hier gerne einmal schauen, ob vielleicht das ein oder andere Gedankenmonster auftaucht, dass dich abhalten möchte? Dann geh gerne zurück zu Schritt 3 und 4. Auch von diesen Gedankenmonstern darfst du dich lösen, wenn sie nicht hilfreich für deine Zufriedenheit im Leben sind. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ganz ähnlich ist es mit unseren Gefühlen: Wenn wir Glaubenssätze loslassen, kann das starke negative Emotionen in uns auslösen. Schau gerne mal bei diesem<a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/umgang-mit-schmerzhaften-gefuehlen/"> Blogartikel</a> vorbei, </span><span style="font-weight: 400;">wie du mit schmerzhaften und negativen Gefühlen gut umgehen kannst. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht hat dieser Artikel dir schon weitergeholfen. Vielleicht merkst du aber auch, dass du dich noch intensiver mit deinen Glaubenssätzen auseinandersetzen möchtest. Dann melde dich gerne für ein </span><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/kostenloses-erstgespraech/"><span style="font-weight: 400;">kostenfreies Erstgespräch</span></a><span style="font-weight: 400;"> bei uns und wir schauen gemeinsam, wie wir dich im Coaching unterstützen können. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.youtube.com/embed/VYht-guymF4" medium="video" width="640" height="360">
			<media:player url="https://www.youtube.com/embed/VYht-guymF4" />
			<media:title type="plain">The Unwelcome Party Guest - an Acceptance &amp; Commitment Therapy (ACT) Metaphor</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[An Acceptance &amp; Commitment Therapy metaphorDownload the full 47MB version here:https://tinyurl.com/unwelcomepartyguest]]></media:description>
			<media:thumbnail url="https://www.anfaenge-aller-art.de/wp-content/uploads/2023/11/hqdefault.jpg" />
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Hochsensibilität: So findest du einen guten Umgang mit starken Gefühlen</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/starke-gefuehle-hochsensibilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2023 09:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.anfaenge-aller-art.de/?p=2302</guid>

					<description><![CDATA[Hochsensibilität bedeutet, Reize tiefergehend zu verarbeiten. Starke Gefühle - positive wie negative - gehören also zum Alltag, wenn man hochsensibel ist. Ich zeige dir, wie du einen hilfreichen Umgang mit starken Emotionen finden kannst! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Aktualisiert: Mai 2024</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Hochsensibilität bedeutet, Reize tiefergehend zu verarbeiten. Dies gilt für äußere Reize, wie Geräusche, Gerüche oder auch Stimmungen von anderen, aber auch für innere Reize wie Gedanken oder Gefühle. Starke Gefühle - positive wie negative - gehören also zum Alltag, wenn man hochsensibel ist. Aus eigener Erfahrung, aber auch aus Coachings mit Hochsensiblen, weiß ich, dass diese Flut an Gefühlen anstrengend ist. Nicht selten wird auch das eigene Umfeld davon beeinflusst und reagiert vielleicht sogar genervt. Umso verständlicher, dass man diese Heftigkeit an Gefühlen manchmal sehr gern loswerden würde. Damit kann (und will) ich in diesem Blogartikel nicht dienen. Denn das würde traurigerweise auch bedeuten, die positiven Gefühle loszuwerden. Aber ich habe eine andere, erwiesenermaßen hilfreiche Methode: Die radikale Akzeptanz von allen Gefühlen! </span></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Du willst dein psychisches Wohlbefinden verbessern? </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Das geht ganz unkompliziert mit unserem Audiokurs! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Für nur 59€ erhältst du 17 Übungs-Audios und 50-Seiten Workbook! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-kurse/audiokurs-gegen-stress/"><em>Hier geht es zum Kurs!</em></a></p>
<h1><b>Alle Gefühle sind herzlich willkommen</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Dahinter steckt eine grundsätzliche Haltung gegenüber den eigenen Gefühlen. Wenn du aufhörst, Gefühle in gut, schlecht, akzeptabel oder inakzeptabel zu unterteilen und damit die Wertung deiner Emotionen weglässt, ist auf einmal ganz viel Raum da, um zu fühlen, was es zu fühlen gibt und dich so selbst besser kennenzulernen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dabei geht es nicht darum, sich von negativen Gefühlen zu befreien. Es geht vielmehr darum, einen flexiblen, hilfreichen Umgang mit starken und schmerzhaften Gefühlen zu erlernen. Ich durfte selbst erfahren, wie hilfreich diese veränderte Haltung gegenüber negativen Gefühlen ist: Vor einiger Zeit hatte ich einen sehr schmerzhaften Streit mit einer guten Freundin. Ich habe lange versucht, Verletzungen und Streit zu vermeiden, weil ich Angst hatte, aufgrund meiner Hochsensibilität die Intensität solcher Konflikte nicht zu ertragen. Dazu kam, dass ich negative Emotionen als “schlecht” angesehen habe und mich Streitigkeiten ganz besonders treffen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Aber es war nun mal nicht zu ändern: Ich habe viel Wut, Schmerz und Enttäuschung empfunden. Mir war bewusst, dass diese Emotionen  zwar gerade sehr intensiv sind, aber auch, dass ich sie zulassen kann und dass sie sich mit der Zeit verändern werden. Früher war mein erster Impuls, solche Gefühle loszuwerden. Ich war gut darin, schmerzhafte Situationen und Gefühle zu ignorieren. Leider hat diese Kontrolle von Empfindungen hohe Kosten. Denn wirklich intensive Verbindungen zu anderen können nur dann entstehen, wenn wir uns öffnen, wir wir selbst sind und damit auch riskieren, von anderen mal negativ gesehen zu werden. </span></p>
<h1><b>Komm ins Fühlen</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Gefühle zuzulassen, kann ganz viele verschiedene Formen haben. Die einen finden es hilfreich, mit vertrauten Personen zu sprechen und ihre Gefühle zu teilen. Für andere ist Rückzug und Alleinsein genau das Richtige.  Falls du eine kleine Anleitung brauchst, wie genau du deinen Gefühlen Raum geben kannst, gönne dir diese <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k0Z47Wyank4&amp;t=29s" target="_blank" rel="noopener">meditative Übung. </a></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn du so tickst wie ich (und viele andere Hochsensible), dann macht es viel Sinn, dir einen reizarmen Raum für das Zulassen von Gefühlen zu schaffen. Denn diese starken Gefühle sind an sich schon ein extremer Reiz für unser hochsensibles Nervensystem. Wenn dann noch laute Geräusche, starke Gerüche, etc. dazu kommen, ist es nahezu unmöglich die Emotionen zuzulassen, ohne völlig überfordert zu sein. </span></p>
<h2><b>Sei neugierig auf deine Gefühle und auf deine Hochsensibilität!</b><b><i></i></b><span style="color: #ffffff;"><b>Hochsensibilität</b></span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Manchmal ist es für uns hochsensible Menschen gar nicht so einfach, alle Gefühle zuzulassen. Eine neugierige Haltung kann da ein wirklicher Game-Changer sein:</span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Wo genau sitzt das Gefühl im Körper?</span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Hat es eine Form, eine Farbe, eine Temperatur? </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Verändert sich das Gefühl mit der Zeit? </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">In besonders emotionalen Zeiten hilft es mir aufgrund meiner Hochsensibilität sehr, ein Emotionstagebuch zu führen. Hier kannst du deinen Gefühlen all den Raum geben, den sie verdienen. Gleichzeitig empfinden viele Menschen eine Erleichterung, wenn ihre Gefühle schwarz auf weiß auf Papier stehen. Denn dann darf auch unser Verstand loslassen und nicht immer wieder darüber nachgrübeln. Wie gesagt, es geht nicht darum, schwierige Emotionen loszuwerden. Aber wenn der Umgang mit ihnen leichter wird, sagen wir natürlich nicht Nein 😉 </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Netter Nebeneffekt: Du lernst dich und deine Hochsensibilität besser kennen. Und du lernst, deine Gefühle zu benennen. Das kann hilfreich sein im Kontakt mit weniger sensiblen Personen. Wenn man weniger intensiv fühlt, ist es natürlich schwierig, starke Emotionen nachzuempfinden. Je klarer du beschreiben kannst, wie deine Emotionslage aussieht, desto einfacher können sich weniger Sensible darauf einlassen und deine Gefühle nachvollziehen. </span></p>
<h1><b>Sei mitfühlend mit dir und deiner Hochsensibilität</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Mal ehrlich, wie schnell bist du harsch und fies zu dir selbst, wenn starke Gefühle über dich hinweg rollen? Wie oft hast du dir selbst schon gesagt, dass du dich “mal nicht so anstellen” oder “mal zusammenreißen” sollst oder dass "Hochsensibilität nervt"? Und war das wirklich hilfreich? Ich vermute nicht. Studien belegen sogar, dass Selbstmitgefühl in emotional schwierigen Phasen eine vorbeugende Wirkung gegen psychische Erkrankungen hat. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und im Grunde ist Selbstmitgefühl nichts großartig anderes als Mitgefühl für andere zu haben. Nur, dass du dir selbst Mitgefühl schenkst, statt anderen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als hochsensibler Mensch kannst du also vermutlich eine deiner Kernkompetenzen nutzen, denn empathisches Einfühlungsvermögen gehört ja oft zu unserem Standardrepertoire 😉  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Frag dich also mal, wie du mit einer lieben Freundin sprechen würdest, wenn sie in deiner Situation wäre? Wie würdest du ihr begegnen, wie würdest du sie behandeln? Und wie kannst du dieses Verhalten auf dich selbst übertragen? </span></p>
<h1><b>Lass dich auf das Leben ein</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Sobald ich in der Streitsituation mit meiner Freundin mitfühlend mit mir war und meinen Gefühlen Raum gegeben habe, konnte ich bemerken, wie sich die Emotionen mit der Zeit verändert haben. Am Anfang waren Wut und Enttäuschung groß, irgendwann wurden die Verbundenheit, die Wärme und der Zusammenhalt wieder stärker. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nun konnte ich mich fragen, wie ich mich nun von Herzen gerne als gute Freundin verhalten möchte. Das ist bis heute nicht leicht. Das wird es vielleicht sogar niemals werden. Aber es hilft mir meinen Anteil daran zu erfüllen, diese Freundschaft, die uns beiden sehr am Herzen liegt, wieder zu stabilisieren. Früher hätte sich mein Verhalten nur danach ausgerichtet, nicht weiter verletzt zu werden. Ich hätte gute Miene zum bösen Spiel gemacht, aber unserer Freundschaft hätte das vermutlich geschadet und somit auch mir. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Sobald du also deinen Gefühle Raum gibst, kannst du deine Energie, die du früher in die Unterdrückung oder Bekämpfung von Emotionen gesteckt hast, viel sinnvoller nutzen und dich fragen: </span></p>
<ul>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Wie möchte ich mich von Herzen gerne verhalten? </span></li>
<li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><span style="font-weight: 400;">Was ist mir nun wirklich wichtig? </span></li>
</ul>
<p><span style="font-weight: 400;">Bist du hochsensibel und findest das von Zeit zu Zeit überfordernd? Spielen Überreizungen, Erwartungen anderer und Gedankenkreise immer noch eine große Rolle in deinem Alltag, obwohl du schon so viel über deine Hochsensibilität weißt? Dann schau gerne mal in unserem <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-kurse/">Hochsensibilitätszirke</a>l </span><span style="font-weight: 400;">vorbei: Gemeinsam schauen wir uns deine Herausforderungen im Alltag an. Du bekommst hilfreiche Coaching Impulse von mir und es gibt viel Raum für wertfreien Austausch, gegenseitige Unterstützung und Erfahrungsaustausch. Denn: </span></p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-weight: 400;">“Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden” </span></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><span style="font-weight: 400;">Carl Spitteler</span></em></p>
<p><br style="font-weight: 400;" /><br style="font-weight: 400;" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://www.youtube.com/embed/k0Z47Wyank4" medium="video" width="1280" height="720">
			<media:player url="https://www.youtube.com/embed/k0Z47Wyank4" />
			<media:title type="plain">Meditationsübung, die dir hilft mit schmerzhaften und unangenehmen Gefühlen umzugehen ♥️</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[1. Nimm deine schmerzhaften Gefühle wahr2. Erkenne deine Gefühle an 3. Gib deinen Gefühlen ganz viel Raum4. Lass dich auf die Welt um dich herum ein Den ganz...]]></media:description>
			<media:thumbnail url="https://www.anfaenge-aller-art.de/wp-content/uploads/2023/08/maxresdefault.jpg" />
			<media:rating scheme="urn:simple">nonadult</media:rating>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wie kann ich meine Beziehung retten? 3 Gründe, warum Liebe eine Entscheidung und (nicht nur) ein Gefühl ist</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/beziehung-retten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2023 14:37:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.anfaenge-aller-art.de/?p=2269</guid>

					<description><![CDATA[Aktualisiert: Mai 2024 Wenn es in der Beziehung kriselt, bekommt man es mit der Angst zu tun. Vielleicht ist er/sie doch nicht die richtige Person? Vielleicht haben wir keine Zukunft, wir streiten ja nur... Und muss Liebe nicht eigentlich schön sein statt schwer? Verliebt zu sein und auf der rosaroten Wolke durchs Leben zu gleiten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Aktualisiert: Mai 2024</span></p>
<p>Wenn es in der Beziehung kriselt, bekommt man es mit der Angst zu tun. Vielleicht ist er/sie doch nicht die richtige Person? Vielleicht haben wir keine Zukunft, wir streiten ja nur... Und muss Liebe nicht eigentlich schön sein statt schwer?</p>
<p>Verliebt zu sein und auf der rosaroten Wolke durchs Leben zu gleiten ist wunderbar! An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Hormone. Dieser rauschähnliche Zustand hält aber nicht ewig an. Was gut ist, denn schließlich gibt es im Leben noch andere wichtige Dinge wie Freundschaften, Hobbies, Arbeit, usw.</p>
<p>Wenn der Hormoncocktail abnimmt und mit der Zeit ganz natürliche Belastungen wie z.B. Kinder oder ein gemeinsamer Haushalt ins Leben treten, steigt auch das Konfliktrisiko. Es kann zu gegenseitigen Verletzungen kommen und infolgedessen zu (schweren) Vorwürfen oder Rückzug bzw. “Dichtmachen”.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Du willst dein psychisches Wohlbefinden verbessern? </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Das geht ganz unkompliziert mit unserem Audiokurs! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Für nur 59€ erhältst du 17 Übungs-Audios und 50-Seiten Workbook! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-kurse/audiokurs-gegen-stress/"><em>Hier geht es zum Kurs!</em></a></p>
<p>Hier kommen Hollywood und Medien ins Spiel: Es wird ein Bild von Partnerschaft vermittelt, das nur die heile Welt zulässt. Man ist gefälligst dauerhaft bis über beide Ohren verliebt und harmonisch miteinander - sonst ist die Partnerschaft “falsch”. Beziehungen haben bitte immer leicht und wunderschön zu sein. Hier sind 3 Gründe, warum Liebe eine Entscheidung und nicht immer nur ein Gefühl ist:</p>
<h1>1. Beziehung bedeutet “sich Mühe geben”</h1>
<p>Es ist kein Wunder, dass wir mit dem oben genannten Bild im Gepäck anfangen, an unserer Beziehung zu zweifeln, sobald es kriselt. Aber ist dieses Bild wirklich realistisch? Meiner Erfahrung nach nicht. Und leider ist dieses Bild auch überhaupt nicht hilfreich für unsere Partnerschaften.</p>
<p>Führende Paartherapeut:innen wie beispielsweise Esther Perel betonen, dass Liebe kein Selbstläufer, sondern eine aktive Entscheidung ist. Statt sich also darauf zu fokussieren, wie doof der/die andere sich regelmäßig verhält, kann es hilfreich sein, den Blick auf das eigene Verhalten zu richten:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Wer möchte ich als Partner:in sein?</li>
<li aria-level="1">Wie möchte ich mich von Herzen gerne in meiner Beziehung verhalten?</li>
<li aria-level="1">Und was bedeutet das ganz konkret für mein eigenes (tägliches) Verhalten?</li>
</ul>
<p>Diese Haltung ist wunderbar selbstbestimmt: Wir müssen nicht mehr auf diesen einen Menschen warten, der auf magische Weise zu uns passt. Wir haben es selbst in der Hand, wie wir kommunizieren und wie liebevoll und respektvoll wir uns in einer Partnerschaft verhalten. Und können damit eine Menge Positives bewirken.</p>
<p>Natürlich haben uns dennoch von Zeit zu Zeit Gedankenmonster und alte Überzeugungen über die Liebe am Haken. In diesem <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/was-hilft-gegen-gruebeln/">Blogartikel</a>  gibt es viele hilfreiche Tipps, wie du einen hilfreichen Umgang mit nicht-hilfreichen Gedanken finden kannst.</p>
<h1>2. Beziehung bedeutet Akzeptanz</h1>
<p>Die Beziehungsforschung deutet darauf hin, dass Enttäuschungen und Konflikte nichts sind, was auf Dauer vermeidbar wäre. Schließlich treffen in einer Partnerschaft zwei Individuen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen aufeinander. Es ist also nur natürlich, dass man von Zeit zu Zeit in einer Partnerschaft mit schmerzhaften Gefühlen konfrontiert wird.</p>
<p>Allerdings wollen die meisten von uns keine negativen Emotionen empfinden. Die Forschung zeigt aber, dass genau die Kontrolle von Gefühlen das Problem ist. Die schmerzhaften Gefühle bereiten uns keine Schwierigkeiten, sondern der Umgang mit ihnen. Denn unser Wunsch, unsere Gefühle zu kontrollieren oder loszuwerden, macht alles nur schlimmer. Hilfreich ist stattdessen Folgendes: Akzeptanz! In diesem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k0Z47Wyank4" target="_blank" rel="noopener">Video</a> zeige ich dir in 4 Schritten, wie du schmerzhafte Gefühle akzeptieren kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Meditationsübung, die dir hilft mit schmerzhaften und unangenehmen Gefühlen umzugehen ♥️" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/k0Z47Wyank4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein weiterer hilfreicher Schritt im Falle eines Konflikts kann sein, die Andersartigkeit zu akzeptieren: “Ich denke/handele nicht wie du und du denkst/handelst nicht wie ich." Und das ist vollkommen in Ordnung. Man kann sogar noch einen Schritt weitergehen und schwierige Situationen voller Neugier betrachten. Einfach mal ohne Bewertung oder Interpretation. Nur hinsehen, wahrnehmen und neugierig sein.</p>
<h1>3. Beziehung bedeutet Kommunikation</h1>
<p>Sobald es in der Partnerschaft kriselt, wird gerne mal mit Vorwürfen um sich geworfen. “Wenn du nur…”, “Warum bist du nur so...” Das erlebe ich immer wieder in Paarberatungen, aber auch bei mir selbst: Wenn meine Bedürfnisse nicht gesehen werden, dann werde ich fies. Früher habe ich dann an der Liebe gezweifelt. Gott sei Dank besitzen wir die Gabe der Kommunikation: Wie wäre es z.B. beim nächsten potenziellen Streit statt die Vorwurfskeule (“Du hast/bist/…”) zu schwingen, mal die eigenen Gefühle und  Bedürfnisse in Form von Ich-Botschaften zu kommunizieren? Hier ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Ich wünsche mir,...</li>
<li aria-level="1">Ich brauche…</li>
<li aria-level="1">Ich bin…</li>
</ul>
<p>Das öffnet auch den Raum für unser Gegenüber, sich darüber Gedanken zu machen, was es braucht, um den Bedürfnissen und Wünschen des/der Partner:in entgegenzukommen. Folgende Fragen können unterstützend wirken:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Was brauchst du von mir?</li>
<li aria-level="1">Wie sieht deiner Meinung nach eine Lösung dafür aus?</li>
</ul>
<p>Übrigens, Bedürfnisse zu kommunizieren ist Übungssache. Ich übe selbst noch fleißig 😉</p>
<h2>Wenn es Zeit ist, eine Beziehung zu beenden</h2>
<p>Natürlich geht es trotzdem nicht immer fair in Beziehungen zu und mir ist absolut bewusst, dass manche Partnerschaften aufgrund schädlicher Verhaltensweisen beendet werden müssen. Wir können nur an uns selbst arbeiten, aber niemals den anderen verändern. Das zu akzeptieren, kann einem eine Menge Energie sparen. Wenn nämlich mein:e Partner:in nicht an der Liebe arbeiten möchte, dann ist das eine Entscheidung, die Konsequenzen haben darf.</p>
<p>Gesunde Grenzen zu setzen braucht immer auch einen guten Umgang mit schwierigen Gefühlen und eine hilfreiche Distanz zu nicht-hilfreichen Überzeugungen und Gedanken. Auch wenn es sehr weh tut und schwer fällt, bist du dann vermutlich in der Lage zu erkennen, wann eine Beziehung keine Zukunft hat. Denn auch Selbstliebe ist eine Entscheidung!</p>
<p>Falls ihr Schwierigkeiten in eurer Beziehung habt und daran arbeiten möchtet, schreibt mir gerne eine <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/kontakt/">Nachricht</a>, damit ich euch im Rahmen einer Paarberatung unterstützen kann. Natürlich unterstützen wir dich auch gerne alleine im Rahmen eines<a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-in-koeln/"> Coachings.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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			<media:title type="plain">Meditationsübung, die dir hilft mit schmerzhaften und unangenehmen Gefühlen umzugehen ♥️</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[1. Nimm deine schmerzhaften Gefühle wahr2. Erkenne deine Gefühle an 3. Gib deinen Gefühlen ganz viel Raum4. Lass dich auf die Welt um dich herum ein Den ganz...]]></media:description>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Achtsamkeit im Alltag: Wie ein achtsames Leben wirklich gelingen kann!</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/achtsamkeit-im-alltag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Reuver]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 14:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[achtsam]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor kurzem durfte ich ein Presse-Interview mit dem Online-Magazin „Home and Relax“ zum Thema Achtsamkeit führen. Vielen Dank für die interessanten Fragen! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Vor kurzem durfte ich ein Presse-Interview mit dem Online-Magazin <a href="https://home-and-relax.de/" target="_blank" rel="noopener">„Home and Relax“</a> zum Thema Achtsamkeit führen, das ich gerne mit euch teilen möchte. Vielen Dank für die interessanten Fragen!</h1>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Du willst dein psychisches Wohlbefinden verbessern? </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Das geht ganz unkompliziert mit unserem Audiokurs! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Für nur 59€ erhältst du 17 Übungs-Audios und 50-Seiten Workbook! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-kurse/audiokurs-gegen-stress/"><em>Hier geht es zum Kurs!</em></a></p>
<h2><strong>Home and Relax: Achtsamkeit bedeutet für jeden Etwas anderes. Wie würden Sie es definieren? </strong></h2>
<p>Friederike Reuver: Für mich bedeutet Achtsamkeit, ganz bei der Sache zu sein und Dinge gewissermaßen aus vollem Herzen zu tun. Dazu gehört es sich einer Tätigkeit zu verpflichten und nicht ständig zwischen den Aufgaben hin und her zu springen.</p>
<p>Das gilt nicht nur für die Achtsamkeitsklassiker, wie Meditationen, Körperreisen oder Vorstellungsübungen, sondern auch für Alltagsaufgaben: Aus vollem Herzen putzen, spülen, mit den Kindern spielen und auch aus vollem Herzen heraus faulenzen oder Social Media konsumieren.</p>
<p>Dabei wird man immer wieder merken, dass unser Verstand hereinplappert, uns neue To-Dos präsentiert, uns oder die Dinge um ums herum bewertet und Gründe dagegen findet. Hier kann man üben diese Gedanken zu bemerken und dann auch wieder ziehen zu lassen.</p>
<p>Es zeigt sich ganz klar: Diese Alltags-Achtsamkeit ist genauso wirksam wie die formale Achtsamkeitspraxis. Wir unterstützen unsere Klientinnen und Klienten dabei, Achtsamkeit in ihrem Alltag zu integrieren. Achtsamkeit verbessert die Lebensqualität deutlich. Man ist fokussierter, konzentrierter, mitfühlender und umsichtiger.</p>
<h2><strong>Home und Relax: Einige Menschen fühlen sich gefangen in Ihrem Alltag und vergessen in ihrem Hamsterrad immer wieder viele wichtige Dinge. Haben Sie ein paar Tipps wie man das am besten umgehen kann? </strong></h2>
<p>Friederike Reuver: Sind wir gestresst, leiden unser Fokus und unsere Achtsamkeit. Wenn der Kopf voller Gedanken und To-Dos ist, ist es ganz natürlich, dass uns Dinge „durch die Lappen gehen“. Als Gegenmittel empfehle ich eine Kombination aus Selbstberuhigung durch Achtsamkeit und Zeitmanagement-Tools:</p>
<p>Selbstberuhigung durch Achtsamkeit ist wichtig, um das Nervensystem zu regulieren. Denn: Wenn sich unser Nervensystem über lange Zeit im Hochstress befindet, ist es eine natürliche Folge, dass wir uns gehetzt und getrieben fühlen, immer auf der Hut und alarmiert. Da kann uns natürlich die ein oder andere wichtige Sache durchrutschen.</p>
<p>Meine Lieblingsübung: Flach auf den Boden legen, eine Hand auf den Bauch, eine Hand auf das Herz und in die Hände hinein atmen.</p>
<p>Zeitmanagement bedeutet, Aufgaben gut zu priorisieren. Ich selbst habe meine To-Do Listen nach folgenden Unterkategorien sortiert: „Aktueller Tag“, „Dringend und wichtig“, „wichtig, aber nicht dringend“ und „generelle Notizen“. So habe ich alle Dinge gut im Blick. Dringende und wichtige Aufgaben erledige ich sofort. Wenn es nicht so dringend ist, terminiere ich mir die Aufgabe im Kalender.</p>
<h2><strong>Home and Relax: Besonders viel Stress hat man bei der Arbeit und wenn man nachhause kommt fällt einem es immer schwerer abzuschalten. Haben Sie eine bestimme Achtsamkeits-Methode, mit der es Ihnen immer gelingt?</strong></h2>
<p>Friederike Reuver: Ich liebe Imaginationsübungen. Mein derzeitiger Favorit ist die Screen-Technik. Hierbei stelle ich mir all das was, was mir nach der Arbeit noch durch den Kopf schwirrt auf einem großen Flatscreen vor, entweder als Filmszene oder als ratternden Abspann. In der Hand halte ich eine Fernbedienung. Hiermit kann ich den Film verstellen: Ich kann ganz weit wegzoomen, leiser stellen, das Bild verschwimmen lassen, den Film pausieren, und so weiter. Am liebsten stelle ich mir das Wegzoomen vor.</p>
<p>So schaffe ich Distanz zwischen mir und den Geschehnissen des Tages. Das funktioniert super beim Einschlafen! Zudem schulen solche Übungen die Achtsamkeit, weil man lernt, den Geist auf ein inneres Bild zu fokussieren.</p>
<h2><strong>Home und Relax: Was denken Sie darüber, dass die Menschen, Dinge die unwichtig sind mehr priorisieren als sich selbst ? </strong></h2>
<p>Friederike Reuver: Eine spannende Frage. Ich erlebe oft Menschen, die sagen: „Ich bin viel zu gestresst, um zu entspannen.“. Ein bisschen ist das ja so, als würde man sagen „Ich bin zu durstig, um zu trinken.“</p>
<p>Ich rate dann, sprichwörtlich mit kleinen Schlucken anzufangen: Achtsames Duschen am Morgen, das bewusste Anhören eines schönen Liedes, beruhigende Selbstberührung, 1x die Woche Sport, in den Pausen aufstehen und kurz den Kopf aus dem Fenster halten…</p>
<p>Ganz langsam dürfen Menschen ihre oft jahrzehntealten Muster verändern. Sie können üben, Pausen zu machen, Grenzen zu setzen und etwas für sich selbst zu tun. Und das klappt am Anfang vielleicht nur zu 10%, und dann, nach einer Weile zu 20% oder sogar 50%. Es dauert, diese Muster zu verändern, und das ist auch ok! Selbstfürsorge und Achtsamkeit brauchen Zeit.</p>
<p><iframe title="&quot;Entspannen wie die Profis&quot; - Interview mit der Achtsamkeit-Expertin Friederike Reuver" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/Lp82RaTq_KA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://home-and-relax.de/interviews/themen/achtsamkeit/interview-mit-friederike-reuver/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> findet ihr das Original-Interview zum Thema Achtsamkeit als Audio-Datei! Schau dir auch gerne unser <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-in-koeln/">Angebot</a> zum Thema Achtsamkeit an. Wir freuen uns auf dich!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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			<media:title type="plain">&quot;Entspannen wie die Profis&quot; - Interview mit der Achtsamkeit-Expertin Friederike Reuver</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[Friederike Reuver ist Psychologin, Logopädin, systemischer Coach, Changemanagerin sowie Co-Gründerin von „Anfänge aller Art“. Dieses Interview und viele weit...]]></media:description>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Grenzen setzen: So gelingt es dir in nur 4 Schritten, dich gesund abzugrenzen</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/grenzen-setzen-in-nur-4-schritten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 15:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen setzen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.anfaenge-aller-art.de/?p=2223</guid>

					<description><![CDATA[Grenzen setzen ist so eine Sache. Theoretisch ist ein klares “Nein” zu Dingen, Menschen, Fragen, Bewertungen oder Anforderungen keine große Sache. Und doch ist es für so viele Menschen so schwer, Grenzen zu setzen. Schneller als gedacht wird dann ein schützendes “Nein” zu einem “Na ja ok,...”. Ich zeige dir in 4 Schritten, wie du dich in Zukunft gesund abgrenzen kannst. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Aktualisiert: Mai 2024</span></p>
<p>In vielen meiner Coachings ist das Thema "Grenzen setzen" sehr wichtig. Ein klares “Nein” zu Dingen, Menschen, Fragen, Bewertungen oder Anforderungen ist theoretisch keine große Sache. Und doch fällt es  vielen Menschen schwer, Grenzen zu setzen. Dann wird schneller als gedacht ein schützendes “Nein” zu einem “Na ja, ok,...”.</p>
<p>Falls du hier gerne tiefer eintauchen möchtest oder Unterstützung dabei brauchst, um dich zukünftig gesund abzugrenzen, melde dich gerne bei uns. In einem kostenfreien<a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/kostenloses-erstgespraech/"> Erstgespräch</a> erklären wir dir, wie wir arbeiten und du kannst alle deine Fragen loswerden. Danach kannst du in Ruhe in dich gehen und schauen, ob ein Coaching für dich das Richtige ist.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Du willst dein psychisches Wohlbefinden verbessern? </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Das geht ganz unkompliziert mit unserem Audiokurs! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Für nur 59€ erhältst du 17 Übungs-Audios und 50-Seiten Workbook! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-kurse/audiokurs-gegen-stress/"><em>Hier geht es zum Kurs!</em></a></p>
<h2>Oft gibt es drei Gründe dafür, dass Grenzen setzen dir schwer fällt:</h2>
<ol>
<li aria-level="1">Deine Grenzen sind dir selbst nur sehr vage bekannt. Das macht es für dich schwer, sie zu kommunizieren. Und dementsprechend ist es für andere schwer, sie einzuhalten.</li>
<li aria-level="1">Du hast (meist alte) Überzeugungen, die dich davon abhalten, für deine Grenzen einzustehen, wie z.B.: “Man muss doch freundlich sein.”, “Sei nicht so egoistisch.”, “Nimm dich mal nicht so wichtig!”</li>
<li aria-level="1">Du weißt nicht, wie man Grenzen einerseits klar kommuniziert, aber andererseits auch niemanden verärgert oder sogar verletzt.</li>
</ol>
<p>Treffen vielleicht einer oder sogar mehrere dieser Punkte auf dich zu? Wunderbar, denn dann können wir loslegen und mithilfe der folgenden Punkte schauen, wie Grenzen setzen für dich in Zukunft kein Problem mehr darstellt.</p>
<h1><b>Lerne deine individuellen Grenzen und somit auch deine Bedürfnisse kennen</b><b></b></h1>
<p>Wenn dir deine Grenzen gar nicht so bewusst sind und du sie im Grunde erst bemerkst, wenn sie schon deutlich überschritten wurden, dann führt das oft zu einer Menge Frust und Leid. Umso wichtiger ist es, deine eigenen Grenzen und damit auch deine Bedürfnisse genau kennenzulernen. Folgende Fragen können dir helfen:</p>
<ul>
<li aria-level="1">In welchen Situationen fühlst du dich unwohl oder vor den Kopf gestoßen?</li>
<li aria-level="1">Welche Verhaltensweisen von anderen lösen negative Gefühle wie z.B. Wut oder Scham in dir aus?</li>
<li aria-level="1">Was ist dir von Herzen wichtig im Umgang mit anderen?</li>
<li aria-level="1">Was ist dir von Herzen wichtig im Umgang mit dir selbst?</li>
<li aria-level="1">Und wer oder was in deinem Leben verletzt diese Werte?</li>
</ul>
<h1><b>Was hält dich davon ab, deine eigenen Grenzen einzuhalten? </b></h1>
<p>Selbst wenn wir unsere Grenzen ganz genau kennen, gibt es da gerne mal eine kleine Stimme im Kopf, die uns sagt, dass wir “doch mal ein Auge zudrücken” oder “uns mal nicht so anstellen sollen”. Häufig sind Auslöser alte Überzeugungen.  Möglicherweise hast du - so wie ich - irgendwann in deinem Leben mal gelernt, dass Grenzen zu setzen falsch ist. Hartnäckig meldet sich diese Überzeugung jedes Mal wieder, sobald du für dich einstehen und "Nein" zu etwas sagen möchtest, was dir nicht gut tut.</p>
<p>Was hilft nun bei diesen Überzeugungen? Mach dir im ersten Schritt einmal bewusst, dass diese Überzeugungen nur Gedanken sind und Gedanken wiederum nur Worte. Niemand zwingt dich dazu, nach diesen Worten zu handeln, oder? Du hast jederzeit die Möglichkeit dich selbst zu fragen: Ist diese Überzeugung wirklich hilfreich für das Leben, das ich gerne leben möchte? Oder darf ich an dieser Stelle meinen Gedanken danken, sie loslassen und TROTZ dieser alten Überzeugung etwas Gutes für mich tun und "Nein" sagen?</p>
<p>Manchmal meldet sich dann die Angst vor Ablehnung. Wir sind nun mal alle soziale Wesen und niemand möchte es riskieren, nicht gemocht zu werden. Im Grunde ist das eine sehr nützliche Schutzfunktion, die wir per Werkseinstellung mitgeliefert bekommen.</p>
<p>Dennoch müssen negative Gefühle wie z.B. die Angst abgelehnt zu werden, dich nicht davon abhalten dich gesund abzugrenzen. Denn Fühlen ist definitiv Einstellungssache: Löse dich von der Überzeugung, dass schmerzhafte Gefühle per se schlecht sind und du immer nach ihnen handeln musst. In diesem <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/umgang-mit-schmerzhaften-gefuehlen/">Blogartikel </a>erfährst du, wie du hilfreich mit Angst, Scham und Co. umgehen kannst. Oder du machst diese <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k0Z47Wyank4&amp;t=22s" target="_blank" rel="noopener">Meditationsübung</a>, die dir hilft mit schmerzhaften und unangenehmen Gefühlen umzugehen.</p>
<h1><b>Freundlich und dennoch klar: Grenzen gewaltfrei kommunizieren </b></h1>
<p>Natürlich möchtest du andere nicht vor den Kopf stoßen, wenn du Grenzen ziehst. Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation, bieten eine wunderbare Möglichkeit eigene Grenzen zu kommunizieren:</p>
<ol>
<li aria-level="1">Schildere ganz ohne Bewertung deine Beobachtung</li>
<li aria-level="1">Beschreibe, welches Gefühl das in dir ausgelöst hast</li>
<li aria-level="1">Erkläre, welches Bedürfnis du in dieser Situation gehabt hast</li>
<li aria-level="1">Formuliere eine klare Bitte</li>
</ol>
<p>Das könnte z.B. so aussehen: "Ich habe festgestellt, dass du dich meistens nur bei mir meldest, wenn es dir schlecht geht. Ich bin verletzt und fühle mich ausgenutzt, denn ich habe das Bedürfnis nach einer Freundschaft, in der gute wie schlechte Zeiten miteinander geteilt werden und man auf Augenhöhe miteinander umgeht. Daher wünsche ich mir, dass wir auch außerhalb von deinen Problemen schöne Zeiten miteinander verbringen, z.B. mal gemeinsam ins Kino gehen und du dich von Zeit zu Zeit danach erkundigst, wie es mir geht."</p>
<h1><b>Vergib dir selbst<br />
</b></h1>
<p>Wenn Grenzen überschritten werden und man dies selbst zugelassen hat, dann kann einen das lange verfolgen und dazu führen, dass wir mit uns selbst böse sind. Ich habe für mich gemerkt, dass ich erst dann besser darin geworden bin, mich gesund abzugrenzen, als ich angefangen habe, mir zu verzeihen, dass ich es früher so manches Mal nicht geschafft habe “Nein” zu sagen. Ich bin nur ein Mensch, der lernen und sich entwickeln darf. Mich abzugrenzen ist meine Entwicklungsaufgabe, bei der ich Fehler machen darf, daraus etwas lernen kann und gut zu mir selbst sein darf, wenn es mal nicht funktioniert.Was meinst du: Darf das vielleicht auch für dich gelten?</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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			<media:title type="plain">Meditationsübung, die dir hilft mit schmerzhaften und unangenehmen Gefühlen umzugehen ♥️</media:title>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Veränderungen positiv meistern: 4 hilfreiche Tipps für dein selbstbestimmtes Leben</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/so-gestaltest-du-veraenderungen-positiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 11:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungen positiv meistern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.anfaenge-aller-art.de/?p=2210</guid>

					<description><![CDATA[Endlich den verhassten, aber gut bezahlten Job hinschmeißen, die Beziehung, die sich schon lange nicht mehr gut anfühlt, beenden oder dich endlich für den Tanzkurs anmelden, den du schon so lange machen möchtest. Hört sich leicht an, aber oft ist Veränderung wahnsinnig schwer. Mithilfe dieser 4 Tipps kannst du Veränderungen in deinem Leben positiv meistern!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktualisiert: Mai 2024</p>
<p>Veränderungen im Leben können vielfältig sein: Endlich den verhassten, aber gut bezahlten Job hinschmeißen, die Beziehung, die sich schon lange nicht mehr gut anfühlt, beenden oder dich endlich für den Tanzkurs anmelden, den du schon so lange machen möchtest. Hört sich leicht an, aber oft sind Veränderungen wahnsinnig schwer. Denn immer wenn du dich entscheidest, nun aber endlich den Schritt zu wagen, spürst du, wie dein Herz dir bis zum Hals schlägt und deine Gedanken sich immer wieder im Kreis drehen: “Tue es nicht, das wird unangenehm (oder sogar furchtbar!)” Und alles bleibt, wie es ist…</p>
<p>Was dich vermutlich unglücklich macht! Also lass uns schauen, wie du Veränderungen in deinem Leben positiv gestalten kannst.</p>
<p>Ich hoffe, dieser Artikel hilft dir bereits, in deine Veränderung zu kommen, die du dir für dein Leben wünscht. Falls du merkst, dass dir für deine Veränderungen im Leben Begleitung guttun würde, melde dich sehr gerne <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/kontakt/">bei uns</a> für ein kostenfreies Erstgespräch.</p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Du willst dein psychisches Wohlbefinden verbessern? </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Das geht ganz unkompliziert mit unserem Audiokurs! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><em>Für nur 59€ erhältst du 17 Übungs-Audios und 50-Seiten Workbook! </em></p>
<p style="margin: 0in; font-family: Calibri; font-size: 11pt; text-align: center;"><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/coaching-kurse/audiokurs-gegen-stress/"><em>Hier geht es zum Kurs!</em></a></p>
<h1><strong>1. Was erzählt dir dein Kopf für Geschichten über Veränderungen im Leben?</strong></h1>
<p>Vermutlich nichts Gutes… Denn unser Verstand hasst Veränderungen. Er ist nur dann ruhig, wenn alles schön beim Alten bleibt. Für unseren Verstand gibt es nämlich nichts Wichtigeres als Sicherheit. Und wenn diese potentiell durch Veränderungen in Gefahr gerät, dann tischt dein Kopf dir voller Elan die schlimmsten Horror Stories auf. Dagegen ist die Bild Zeitung fast schon ein Witz.</p>
<p>Aber am Ende des Tages meint unser Verstand es nur gut mit uns, er möchte uns beschützen und davor bewahren schlimme oder schmerzhafte Erfahrungen zu machen. Leider ist er dabei überfürsorglich. Daher habe ich dir hilfreiche Schritte mitgebracht, die dir im Umgang mit deinem Verstand helfen:</p>
<ol>
<li aria-level="1">Was denke ich da gerade eigentlich? Schreib dir mal all deine Gedanken auf. Am besten in ganzen Sätzen wie z.B. “Ich werde einsam und allein sterben, wenn ich mich trenne”.</li>
<li aria-level="1">Und dann überprüfe deine Gedanken auf Nützlichkeit: Ist dieser Gedanke hilfreich, für das Leben, dass du von Herzen gerne leben möchtest?</li>
<li aria-level="1">Ja? Wunderbar, weitermachen. Nein? Dann darfst du diesen Gedanken loslassen. Stell dir einfach vor, wie deine Gedanken wie ein Radio im Hintergrund laufen.</li>
</ol>
<p>Falls du noch mehr Tipps zum hilfreichen Umgang mit sich im Kreis drehenden Gedanken gebrauchen kannst, schau gerne mal <a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/was-hilft-gegen-gruebeln/">hier</a> vorbei.</p>
<h1><strong>2. Was empfindest du, wenn Veränderungen in deinem Leben stattfinden?</strong></h1>
<p>Neben den Horrorgeschichten, die dein Kopf dir erzählt, bemerkst du vermutlich auch schwierige bis schmerzhafte Gefühle rund um die Veränderung, die bei dir ansteht. Taucht da vielleicht Angst, Nervosität oder Trauer auf? Meistens wollen wir diese Gefühle nicht haben, denn sie sind nun mal nicht besonders angenehm. Spannenderweise macht es dieser Widerstand aber umso schlimmer.</p>
<h2>Wie kann ich schmerzhaften Emotionen begegnen, die durch Veränderungen ausgelöst werden?</h2>
<p>Im Grunde sind Emotionen nämlich wie Wellen: Sie werden mal groß, dann wieder klein. Aber ein richtiges Spektakel gibt es nur dann, wenn sie auf einen Widerstand, wie z.B. auf einen Felsen, stoßen. Viel hilfreicher als Gefühle nicht fühlen zu wollen, ist es daher Gefühlen Raum zu geben. Sie da sein lassen und sie beobachten lernen. Neugierig sein und mal alle Bewertungen loslassen. Denn Gefühle sind nie böse, sie wollen nur unbedingt gesehen werden. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BrTs8SNe56c&amp;t=19s" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> ist eine meditative Übung, die dir dabei helfen kann, deinen Gefühlen viel Raum zu geben, damit du dich im Anschluss wieder in Ruhe mit deinen Veränderungen im Leben beschäftigen kannst.</p>
<h1><strong>3. Was ist mir im Leben wirklich wichtig?</strong></h1>
<p>Gefühle haben zwar immer eine Berechtigung, aber sie müssen nicht unbedingt unser Verhalten bestimmen. Denn wir wissen ja bereits, neigt unser Verstand zu einem übertriebenem Sicherheitsdenken. Das beeinflusst auch unsere Emotionen stark. Viel sinnvoller ist es daher, dich auf deine Werte zu fokussieren. Denn deine Werte sind wie ein starker innerer Kompass, der dir deinen Weg zeigen kann. Sie sind meistens im Laufe des Lebens konsistent und können uns helfen, das Verhalten, welches wir uns aus tiefstem Herzen wünschen, wirklich in die Tat umzusetzen.</p>
<p>Um deine Werte kennenzulernen oder sie benennen zu können, stell dir gerne folgende Reflexionsfragen:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Worum geht es mir im Leben?</li>
<li aria-level="1">Was macht mein Leben lebenswert?</li>
<li aria-level="1">Was für ein Mensch wäre ich gerne?</li>
</ul>
<h1><strong>4. Mithilfe von engagiertem Handeln in die Veränderung kommen<br />
</strong></h1>
<p>Natürlich macht eine Orientierung an deinen Werten nur wirklich Sinn, wenn du deine Werte dann in Verhalten bzw. Handlungen umsetzt. Damit dein Verstand hiermit nicht überfordert ist, ist es hilfreich, dies in kleinen Etappen zu tun. Du kannst dir z.B. überlegen, wie du deine Werte in den nächsten 24 Stunden, der nächsten Woche, den nächsten drei Monaten und schließlich im ganzen nächsten Jahr mit Leben füllen kannst. Mach es so konkret wie möglich, damit es dir leicht fällt, dieses Verhalten dann auch wirklich in die Tat umzusetzen.</p>
<h2>Welche Hindernisse könnten deinen Veränderungen im Weg stehen?</h2>
<p>Selbst in einem werteorientierten Leben (oder manchmal insbesondere dann) haben wir mit verschiedenen Dingen zu kämpfen, die es schwer machen in die Veränderung zu kommen. Daher ist es wichtig, dass du dir diese Dinge im Detail anschaust. Denn nur so kannst du ihnen auf eine hilfreiche und lösungsorientierte Art begegnen:</p>
<ul>
<li aria-level="1">Könnten dir vielleicht Bedürfnisse oder negative Reaktionen anderer in die Quere kommen?</li>
<li aria-level="1">Gibt es vielleicht doch noch Gedanken oder Gefühle, die dir im Weg stehen?</li>
<li aria-level="1">Oder zeitliche Einschränkungen?</li>
<li aria-level="1">Gibt es möglicherweise konkurrierende Ziele in deinem Leben?</li>
<li aria-level="1">Oder ganz andere Hindernisse?</li>
</ul>
<p>Sobald du dir auf diese Fragen ehrliche Antworten gegeben hast, kannst du dir für jedes Hindernis einen Schlachtplan entwickeln: Wie möchte ich mit diesem Hindernis umgehen? Was wäre nun hilfreich und mir selbst gegenüber wertschätzend?</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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			<media:title type="plain">Gefühlen Raum geben: Eine meditative Übung 🧘🏼‍♀️</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[Mit schwierigen oder schmerzhaften Gefühlen wie z.B. Angst oder Traurigkeit umzugehen ist nicht immer leicht. Oft bekämpfen wir diese Gefühle, wollen sie los...]]></media:description>
			<media:thumbnail url="https://www.anfaenge-aller-art.de/wp-content/uploads/2023/02/maxresdefault.jpg" />
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Selbstmitgefühl: 4 praktische Strategien, damit nett zu sich sein ab sofort klappt</title>
		<link>https://www.anfaenge-aller-art.de/strategien-fuer-mehr-selbstmitgefuehl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina Buckemüller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 11:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.anfaenge-aller-art.de/?p=2188</guid>

					<description><![CDATA[Selbstmitgefühl  - ein Wort, viel Augenrollen. “Ja, ja, ich bin nett zu mir - aber wie soll mir das bei meinen Problemen helfen?” Es hilft eine Menge und wie genau, das zeige ich euch! ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktualisiert: Mai 2024</p>
<p>Selbstmitgefühl  - ein Wort, viel Augenrollen: “Ja, ja, ich bin nett zu mir - aber wie soll mir das bei meinen Problemen helfen?”</p>
<p>Interessanterweise ist Selbstmitgefühl etwas, was uns in unserer westlichen Kultur fremd erscheint. Das Wort selbst existiert nicht einmal im Duden. Es ist im Grunde auch kein Konzept, mit dem die meisten von uns bewusst groß geworden sind. Und es wird gerne mal mit Selfcare, Badeschaum und Me-Time verwechselt. Aber es steckt so viel mehr hinter Selbstmitgefühl als es auf den ersten Blick scheint und daher ist es mir wichtig, dem Thema hier Raum zu bieten. Denn erwiesenermaßen können Menschen, die Selbstmitgefühl praktizieren, viel besser mit schwierigen Lebenssituationen und den daraus entstehenden schmerzhaften Emotionen umgehen. Daher nun hier vier praktische Strategien, um Selbstmitgefühl in deinen Alltag zu integrieren:</p>
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<h1><b>1. Den inneren Dialog achtsam beobachten</b></h1>
<p>Ist dir mal aufgefallen, wie du mit dir selbst sprichst, wenn es dir nicht gut geht, Chaos um dich herum herrscht oder du gerade eine schwere Phase durchlebst?</p>
<p>Oft beobachten wir bei unseren Klient/innen in solchen Lebensphasen, dass der innnere Dialog alles andere als freundlich und wertschätzend ist. Gedanken wie “Ich muss jetzt aber stark sein, ich darf mich nicht so anstellen”, “Ich bin nicht gut genug” oder “Ich werde nicht gemocht” sind dann an der Tagesordnung.</p>
<p>Unser innere Kritikerin schlägt dann voll zu in Form von Vorwürfen, betonen der eigenen Schwächen, Strenge und Verallgemeinerungen. So manches Mal sind wir dann selbst unser bester Feind. Aber hier kannst du ansetzen! Denn du kannst lernen, deine Gedanken achtsam zu beobachten, statt sie einfach nur zu ertragen. <b></b></p>
<h1><b>2. Nicht hilfreiche Gedanken loslassen</b></h1>
<p>Wenn du gelernt hast deine Gedanken zu beobachten und sie nicht mehr einfach unbemerkt auf dich einprasseln, kannst du den nächsten Schritt wagen und prüfen: Ist dieser Gedanke gerade hilfreich für das Leben, das ich gerne leben möchte? Falls ja, wunderbar. Weitermachen!</p>
<p>Falls dir aber Zweifel kommen, ob alles was du da so denkst, ernsthaft hilfreich für dein erfülltes Leben ist (und davon gehe ich aus, denn du liest diesen Artikel ;)), dann ist es an der Zeit, die Fertigkeit des Loslassens zu trainieren. Ich habe dir unten einen Blogartikel verlinkt, der dich dabei unterstützt, einen guten Umgang mit deinen Gedanken zu finden. Außerdem findest du unten ein Video, das auf einleuchtende Art und Weise erklärt, wie der innere Kritiker entstanden ist und wie wir mit ihm umgehen können.</p>
<h2>Selbstmitgefühl: Fehlt mir dann nicht der Antrieb im Leben?</h2>
<p>An diesem Punkt begegnet mir im Coaching oft die Frage: Fehlt mir dann nicht der Antrieb im Leben? Pushen meine negativen Gedanken mich nicht erst, überhaupt etwas zu leisten? Studien belegen eindeutig, dass das Gegenteil der Fall ist. In einer dieser Studien wurden Studierende in zwei Gruppen unterteilt:</p>
<p>Gruppe Nr. 1 wurde implizit dazu aufgefordert, die negativen Klausurergebnisse ganz selbstkritisch zu betrachten. Gruppe Nr. 2 hingegen wurde dazu aufgefordert, voller Selbstmitgefühl auf die schlechten Klausurergebnisse zu blicken. Gruppe 2 zeigte deutlich weniger negative Emotionen und war viel motivierter, sich mit den wahren Gründen für das schlechte Abschneiden auseinanderzusetzen.</p>
<p>Neben dieser lösungsorientierten Vorgehensweise hatten sie auch signifikant mehr Interesse an der Wiederholung des Kurses. Teilnehmer der Gruppe Nr. 1 hingegen haben den Kopf deutlich öfter in den Sand gesteckt, hatten mehr negative Emotionen und eine geringe Motivation, den Kurs zu wiederholen. Die Studie zeigt auch: <b>Selbstkritische Menschen neigen also dazu, ihr Potential zu unterschätzen, was dazu führt, dass sie unter ihren Möglichkeiten leben.  </b></p>
<h1><b>3. Selbstmitgefühl durch Mitgefühl </b></h1>
<p>Halten wir fest: Selbstmitgefühl ist eine ziemlich gute Sache! Aber wie genau kann ich Selbstmitgefühl aktiv in meinem Leben etablieren? Im Grunde gibt es keinen Unterschied zwischen dem Mitgefühl, das ich für andere empfinde und dem Mitgefühl, das ich für mich selbst zeigen kann. Es beinhaltet immer den Impuls zu helfen.</p>
<p>Daher ist es hilfreich, sich zu fragen:<b> Wie würde ich mit einem guten Freund sprechen, der gerade dasselbe durchlebt wie ich?</b> Spätestens an diesem Punkt fällt den meisten Menschen auf, dass es da eine gewisse Diskrepanz gibt zu dem, wie wir uns selbst behandeln (Stichwort: Innere Kritikerin). Vermutlich würdest du bei einem guten Freund auch erst einmal das Leid anerkennen, um ihr oder ihm dann wohlwollend und warmherzig zu begegnen. Stimmt's? Und genau das kannst du auch für dich selbst tun!</p>
<h2>Selbstmitleid versus Selbstmitgefühl</h2>
<p>Jetzt höre ich oft: “Ist das nicht eine total selbstmitleidige Nummer?” Nein, es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Selbstmitleid und Selbstmitgefühl. Selbstmitleid geht einher mit dem Gefühl, keine Handlungsoptionen zu haben, weil das Leben eh ungerecht zu einem ist. Es ist gekoppelt an negative Einstellungen, an Hoffnungslosigkeit und Passivität. Selbstmitgefühl hingegen beinhaltet, wie oben erwähnt, den Impuls zu helfen und geht daher einher mit lösungsorientierten Impulsen und der aktiven Auseinandersetzung mit den Auslösern für mein Leid.</p>
<h1><b>4. Selbstmitfühlendes Verhalten festhalten und im Alltag etablieren</b></h1>
<p>Kommen wir zurück zu der Frage, wie du einem guten Freund, der in deiner Situation steckt, begegnen würdest? Wie würdest du deiner Freundin begegnen? Wie würdest du dich ihr gegenüber verhalten und wie würdest du mit ihr sprechen?</p>
<p>Überlege dir deine Antworten und notiere sie dir dann. Und nimm dir die Zeit und frage dich wie du dieses Verhalten auf dich selbst ummünzen kannst. Was genau kannst du nun für dich tun, um dich selbst genauso mitfühlend und wertschätzend zu begegnen, wie du es bei einem Freund tun würdest?</p>
<p>Keine Sorge, falls es nicht auf Anhieb klappt und die innere Kritikerin sich doch immer mal wieder dazwischen schaltet. Das ist ganz normal, Selbstmitgefühl zu praktizieren braucht einiges an Übung. Wenn du dir hier Unterstützung wünschst, dann schau einfach mal bei unserem Angebot vorbei. Wir begleiten dich gerne auf deinem Weg zu echtem Selbstmitgefühl.</p>
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<p><b>Weiterführende Inhalte:</b></p>
<p id="headline-35-1704"><a href="https://www.anfaenge-aller-art.de/was-hilft-gegen-gruebeln/"><span id="span-40-1704">Was hilft gegen Grübeln? 8 Wege, wie du deinen Gedankenzirkus bändigen kannst</span></a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=kv6HkipQcfA" target="_blank" rel="noopener"><span data-rich-links="{&quot;fple-t&quot;:&quot;The Happiness Trap: Evolution of the Human Mind&quot;,&quot;fple-u&quot;:&quot;https://www.youtube.com/watch?v=kv6HkipQcfA&quot;,&quot;fple-mt&quot;:null,&quot;type&quot;:&quot;first-party-link&quot;}">The Happiness Trap: Evolution of the Human Mind</span></a></p>
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			<media:title type="plain">The Happiness Trap: Evolution of the Human Mind</media:title>
			<media:description type="html"><![CDATA[Did you know the human mind has evolved in such a way that it naturally creates psychological suffering? Find out more in this exclusive clip from Dr. Russ H...]]></media:description>
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