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5 Wege, dein Selbstbewusstsein zu stärken

5 Wege, dein Selbstbewusstsein zu stärken "Wenn ich nur mehr Selbstbewusstsein hätte, dann würde ich ... " So oder so ähnliche Sätze höre ich im Coaching oft. Und auch ich kann mich nicht davon freispechen, schon genauso gedacht und so interessante Chancen verpasst zu haben. Das Spannende daran ist, dass wir sehr wohl wissen, was […]
Veröffentlicht 9. Juni 2022 | Kategorie: ,
5 Wege, dein Selbstbewusstsein zu stärken

5 Wege, dein Selbstbewusstsein zu stärken

"Wenn ich nur mehr Selbstbewusstsein hätte, dann würde ich ... " So oder so ähnliche Sätze höre ich im Coaching oft. Und auch ich kann mich nicht davon freispechen, schon genauso gedacht und so interessante Chancen verpasst zu haben. Das Spannende daran ist, dass wir sehr wohl wissen, was wir gerne tun würden. Irgendetwas hält uns aber davon ab. Und dieses etwas haben wir unter "Fehlendes Selbstbewusstsein" in unserem Kopf abgespeichert. Als würde uns etwas fehlen, eine Eigenschaft, die es uns unmöglich macht selbstbewusst zu handeln.

1. Wie definierst du Selbstbewusstsein?

Daher sollten wir uns im ersten Schritt einmal anschauen: Was genau ist denn eigentlich Selbstbewusstsein? Hier gibt es zwei Definitionen:

  1. Ein Gefühl der Gewissheit, die gewünschte Handlung erfolgreich umsetzen können
  2. Ein Akt des Vertrauens ins sich selbst und in die eigenen Handlungen

Definition Nr. 1 ist mit Sicherheit die am häufigsten gebrauchte, denn die meisten von uns stellen sich Selbstbewusstsein als ein starkes Gefühl der absoluten Sicherheit vor. Also die unerschütterliche Überzeugung, etwas gut zu machen und so ein positives Ergebnis zu erzielen. Eine sehr schwierige Grundvorraussetzung, insbesondere wenn du etwas zum ersten Mal machst oder möglicherweise den Ausgang gar nicht zu 100% allein beeinflussen kannst.

Mir persönlich gefällt daher Definition Nr. 2 viel besser. Denn hier geht es darum zu handeln, weil du dir selbst vertraust. Auch wenn du nicht wissen kannst, wie es ausgeht. Das bedeutet, Zweifel dürfen an Bord sein und Gefühle der Angst oder Scham können dich begleiten. Aber sie bestimmen nicht dein Verhalten.

Welche Definition von Selbstbewusstsein wählst du? Und was darf das für dich und deine Haltung verändern?

2. Was würdest du tun, wenn du selbstbewusst wärst?

Wenn "selbstbewusst sein" nicht automatisch bedeuten muss, dass man zu 100% erfolgreich sein wird, können wir einen neugierigen und entspannten Blick auf dein Verhalten werfen:

  • Wenn du selbstbewusst bist, wie möchtest du dich dann verhalten?
  • Wie möchtest du mit dir selber umgehen und wie mit anderen Menschen?
  • Was würdest du mehr tun?
  • Und was weniger?

Schnapp dir Zettel und Stift und schreibe dir die Antworten auf. Vielleicht magst du sie sogar an einem Ort hinlegen oder aufhängen, an dem du immer mal wieder einen Blick darauf werfen kannst. Denn am Ende des Tages hält dich nichts davon ab, dieses selbstbewusste Verhalten auch wirklich zu zeigen.

3. Welche Überzeugungen und Selbstbeurteilungen haben dich am Haken?

Jetzt tauchen vermutlich die ersten Gedanken in Form von negativen Selbstbewertungen, übersteigerten Erwartungen und Gedankenkreise rund um die Angst zu Scheitern auf. Wie z.B. "Ich bin einfach nicht gut genug" "Ich schaffe das eh nicht" oder ein weiterer beliebter Klassiker: "Andere können das eh viel besser als ich". Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch, du bist ein Mensch! Es ist mehr als normal, dass dein Verstand dich von selbstbewussten Handlungen abhalten möchte.

Denn alles was dein Verstand möchte, ist, dass du sicher bist. Dazu erzählt er dir Horrorstorys darüber, wie wenig wir doch können und wie schief alles gehen wird, wenn wir uns (ganz selbstbewusst) aus unserer Komfortzone bewegen. Eins müssen wir unserem Verstand lassen: Er ist unterhaltsam. Und dass muss er auch sein, denn sonst würden wir ihm ja nicht unsere ganze Aufmerksamkeit schenken.

Genau hier liegt der Schlüssel: Niemand zwingt uns, unseren Gedanken alles zu glauben. Möglicherweise haben sie mal recht, mal nicht. Das kann man nie genau sagen. Aber wir können uns fragen, ob dieser Gedanke wirklich hilfreich ist, für das Leben, dass wir von Herzen gerne leben möchten.

Und wenn wir merken, dass uns dieser Gedanke nicht hilft, dann dürfen wir unserem Verstand danken (er meint es ja nur gut), den Gedanken Gedanken sein lassen und TROTZDEM unser selbstbewusstes Verhalten zeigen. Dazu ist es gar nicht nötig, dass wir unsere Gedanken bekämpfen oder uns mit aller Macht von ihnen befreien wollen. Denn wie der Fisch am Haken werden wir damit vermutlich wenig Erfolg haben. Wir dürfen sie einfach da sein lassen, müssen sie aber nicht unser Verhalten bestimmen lassen.

4. Wie gehst du mit schmerzhaften Gefühlen um?

Auch wenn wir einen guten Umgang mit unseren Gedanken gefunden haben, bleiben da noch unsere Gefühle. Die Angst zu versagen, zu scheitern und Scham können extrem mächtig sein. Sie tauchen insbesondere dann auf, wenn wir uns aus unserer Komfortzone heraus bewegen. Bedeutet einerseits, dass du nur für immer dein Selbstbewusstsein im Keller verstecken kannst und schon hast du Ruhe vor all diesen schmerzhaften Emotionen.

Aber ist das wirklich das Leben, dass du leben möchtest? Vermutlich nicht. Und jeder, der es schon mal versucht hat, weiß, dass gegen Angst und andere schmerzhafte Gefühle anzukämpfen nur Energie kostet, die Angst aber nie weniger wird.

Wissenschaftlich bewiesen ist hingegen, dass wir einen guten Umgang mit unseren Gefühlen finden, wenn wir ihnen ganz viel Raum geben. Wenn wir sie wahrnehmen, sie benennen, sie da sein lassen, sie beobachten und gut zu uns selbst sind. Mir ist bewusst, dass das im ersten Moment kontraintuitiv klingt.

Probier es daher einfach einmal selbst aus: Nimm deine Angst wahr, spür, wo im Körper du sie wahrnehmen kannst. Erkenne an, was du spürst ("Ich bemerke die Angst vor dem Scheitern") und atme in das Gefühl hinein. Mach dir bewusst: Du bist nicht dein Gefühl! Und zu guter letzt lass das Gefühl da sein aber verbinde dich auch mit der Welt um dich herum. Was siehst, riechst, spürst, schmeckst und hörst du?

5. Handele voller Selbstbewusstsein, indem du deinen eigenen Schritt-für-Schritt Plan entwickelst

Kommen wir nun zu dem wichtigsten Punkt: Trotz Angst und trotz der Gedankenkreise anzufangen. Ja ich weiß, du schüttelst jetzt den Kopf, weil dein Verstand dir so etwas zuruft wie "Auf gar keinen Fall, so blamieren wir uns wahnsinnig" Also machen wir es uns ein wenig leichter für den Einstieg: Was wäre der erste kleine Schritt, den du machen kannst? Denk daran, es ist nur ein kleiner Schritt. Auf den natürlich gerne Schritt 2 und 3 und 4 folgen darf.

Aber alles zu seiner Zeit. Indem du nämlich dein selbstbewusstes Verhalten in kleine Schritte unterteilst, machst du es leichter für deinen Verstand und kommst viel schneller in die Umsetzung. Außerdem kannst du auf diese Weise dein Verhalten anpassen, solltest du doch einmal scheitern oder dich von Gedanken und Gefühlen abhalten lassen. Es ist ja schließlich noch kein Selbstbewusstseins-Meister vom Himmel gefallen 😉

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Lerne die Autorin kennen Nina Buckemüller
Mein Name ist Nina Buckemüller (*1990), ich bin Wirtschaftspsychologin, Resilienztrainerin und systemische Coach und Changemanagerin. Neuanfänge waren für mich lange nicht leicht, denn durch meine Hochsensibilität ist es mir früher schwergefallen, mich auf Veränderungen einzustellen. Daher möchte dich bei deinen Neuanfängen begleiten und dich dabei unterstützen einen guten Umgang mit deinen Gefühlen und Gedanken zu erlernen. Neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Coach arbeite ich als Lebenslagencoach und Trainerin für den pme familienservice.
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