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Endlich mit der Vergangenheit abschließen! 5 Schritte, wie du einen Schlussstrich ziehen kannst

Schmerzhafte Erfahrungen können uns lange nachhängen und uns davon abhalten, neue, positive Erfahrungen zu machen. In diesem Blog-Beitrag möchte ich dir zeigen, wie du in fünf Schritten einen Schlussstrich ziehen kannst.
Veröffentlicht 31. Juli 2021 | Kategorie:
Endlich mit der Vergangenheit abschließen! 5 Schritte, wie du einen Schlussstrich ziehen kannst

Schmerzhafte Erfahrungen können uns lange nachhängen und uns davon abhalten, neue, positive Erfahrungen zu machen:     

  • Nach einer schmerzhaften Trennung kann es schwer sein, eine neue Beziehung einzugehen.
  • Eine fiese Kritik auf der Arbeit kann uns auf Dauer Angst vor Präsentationen einjagen.
  • Die Erinnerung an eine Zurückweisung durch eine Freundin kann uns lange prägen. 
  • Unbedachte und scheinbar belanglose Worte unseres Partners/Partnerin können uns ewige Zeiten beschäftigen und um den Schlaf bringen.
  • ...

Vielleicht bist du in genau so einer Situation: Du willst endlich mit der Vergangenheit abschließen. Stattdessen drehen sich deine die Gedanken immer und immer wieder um die Vergangenheit. Dabei möchtest du das Leben wieder genießen und das Beste aus deiner Zeit machen, oder? Das ist nur leider nicht so leicht, wenn die Vergangenheit einfach nicht loslassen will…

 

1. Verletzte Gefühle wollen gefühlt werden

Negative Emotionen mag einfach niemand. Eine weitverbreitete Methode ist daher, alles was weh tut zu verdrängen oder zu leugnen. Aber das macht es oft nur schlimmer, denn: Gefühle sind zum Fühlen da. Und wenn du sie nicht fühlst, bleiben sie leider so lange, bis du sie endlich fühlst. Es wird also Zeit, dass du die Gefühle, die dich davon abhalten, mit der Vergangenheit abschließen, zulässt.

Und dabei ist es vollkommen egal, wie lange du nun schon unter der Vergangenheit leidest. Es geht einzig und allein darum, was du WIRKLICH fühlst. Also lass dir bitte nicht einreden, eine Trennung oder Trauer oder was auch immer dich an die Vergangenheit bindet, darf nur Zeit x in Anspruch nehmen. Das ist vollkommener Blödsinn. Alles was du fühlst, hat seine Berechtigung und darf da sein.

Aber wie lässt man Gefühle zu? Indem man Raum für diese Gefühle schafft und in die Beobachterposition geht. Vielen hilft dabei der Atem. Tiefe Atemzüge und dann beobachten: Wo genau im Körper sitzt das Gefühl? Wie sieht es aus? Was passiert im Körper, wenn das Gefühl hochkommt? Und dann lass zu, was auch immer da kommt: Die einen weinen, die anderen zittern. Hör einfach auf deinen Körper.

Lerne auch im Alltag deine Gefühle zu beobachten. Wenn du beispielsweise an der Kasse im Supermarkt an deine(n) Ex erinnert wirst, dann lass das Gefühl der Trauer, des Verlustes da sein. Atme und beobachte deine Emotionen.

Du brauchst keine Angst zu haben, dass die Gefühle dich vollkommen mitreißen: Denn Gefühle verlaufen in Form einer Welle, erreichen ein Plateau und nehmen dann wieder ab. Ganz wichtig ist auch: Deine Gefühle müssen dich nicht zur Handlung zwingen. Du wählst, wie du auf deine Gefühle reagierst. Wenn du bewusst die Beobachterposition wählst, gelingt es dir, trotz aller Gefühle, einen Überblick zu behalten.

2. Was ist dir wirklich wichtig in deinem Leben?

>Wenn du dich mal für eine Sekunde darauf fokussierst, was du dir wirklich für dein Leben wünschst – was kommt dir da in den Sinn? Wer möchtest du sein? Wie möchtest du dich gegenüber anderen verhalten? Die Antworten zeigen dir sehr wahrscheinlich auf, welche Werte dir im Leben wichtig sind. 

Es scheint manchmal unmöglich, aber wir Menschen sind in der Lage TROTZ schmerzhafter Gefühle oder Gedanken an die Vergangenheit werteorientiert zu handeln. Wir werden nie in der Lage sein, unsere Gedanken oder Gefühle zu bestimmen und zu kontrollieren. Sie kommen und gehen in ihrem ganz eigenen Rhythmus. Wir können aber einen Umgang mit ihnen finden – indem wir den inneren Kampf aufgeben und Gedanken und Gefühle da sein lassen, ohne dass sie unser Handeln bestimmen. All die Ressourcen, die du wieder zur Verfügung hast, wenn du nicht mehr im ständigen Kampf mit deinen Gedanken und Gefühlen bist, kannst du für ein Leben entsprechend deiner Werte nutzen und so schließlich mit der Vergangenheit abschließen.

Also: Was kannst du in den nächsten zwei Tagen tun, um deine Werte mit Leben zu füllen? Und was in den nächsten drei Monaten?

3. Stopp dein Gedankenkarussell

Negative Gedanken halten uns gerne mal davon ab, werteorientiert zu handeln. Und sie können einem richtig den Tag versauen. Insbesondere die Gedanken, die dir verklickern wollen, dass es nie wieder gut wird oder du es auch nicht anders verdient hast.

Hast du dich mal gefragt, warum du deine Gedanken eigentlich so ernst nimmst? Eigentlich sind deine Gedanken nur Worte, oder?

Es wird also Zeit, dass du ein wenig Abstand zu deinen Gedanken gewinnst, um mit der Vergangenheit abschließen zu können. Dazu kann die Meditation von Friederike hilfreich sein: Einfach hier klicken.

>Und du kannst dir folgende Fragen stellen: Ist der Gedanke hilfreich? Hilft dieser Gedanke mir, das Leben zu leben, das ich mir wünsche? Falls nein, dann lasse die Gedanken ziehen. Stell dir vor, sie wären vorbeifahrende Autos oder Wolken, die an dir vorbeiziehen. Klappt nicht sofort? Setz dich nicht unter Druck, das ist reine Trainingssache. Versuche es einfach wieder und wieder – bis es klappt ☺

4. Akzeptiere den Ist-Zustand

Oft fesselt uns der Gedanke, dass wir doch noch etwas hätten tun können und verhindert, dass wir mit der Vergangenheit abschließen können. Hier solltest du dir ehrlich die Frage beantworten: Kann ich heute, im Hier und Jetzt, etwas an der Situation ändern? Falls die Antwort „Nein“ lautet, dann ist es kein lösbares Problem. Es liegt einfach nicht mehr in deiner Hand, etwas an der Situation zu ändern.

Und da du vermutlich nicht in die Vergangenheit reisen kannst, bleibt dir nur eine Option: Akzeptanz. Denn dein Leid entsteht dadurch, dass du versuchst, etwas Unlösbares zu lösen. Das ist ein bisschen wie mit dem Kopf gegen eine Wand zu rennen: Wenig hilfreich, aber dafür schmerzhaft. Frag dich lieber: Was kann ich jetzt für mich tun, damit es mir ein kleines bisschen besser geht?

5. Wenn du mit der Vergangenheit abschließt – was darf sich dann in deinem Leben verändern?

Es hilft, einen positiven Blick für die Zukunft zu entwickeln. Was darf sich in deinem Leben verändern, wenn du jetzt einen Schlussstrich ziehst? Was darf gehen, was darf bleiben? Wie wirst du dich dann fühlen? Geh am besten tief ins Detail und schreib dir auf, was dich alles in deinem Leben zum Positiven ändern darf, wenn du Gedanken und Gefühle, die sich um die Vergangenheit drehen, ziehen lässt.

Kurz und knapp zusammengefasst: 5 Schritte wie du mit der Vergangenheit abschließen kannst und endlich einen Schlussstrich ziehst:

  1. Gib deinen Gefühlen Raum, indem du sie zulässt
  2. Erkenne deine Werte und handele danach 
  3. Lass negative Gedanken ziehen 
  4. Erkenne den Unterschied zwischen einem lösbaren Problem und zu akzeptierenden Tatsachen, die du nicht ändern kannst  
  5. Schaffe dir eine Motivation, um mit der Vergangenheit endgültig abzuschließen

Falls du merkst, dass es dir schwerfällt, mit der Vergangenheit abzuschließen, dann melde dich gerne bei uns. Wir begleiten dich und zeigen dir im Coaching-Prozess, wie du deine eigenen Ressourcen erkennen und nutzen kannst, um endgültig einen Schlussstrich zu ziehen.


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Lerne die Autorin kennen Nina Buckemüller
Mein Name ist Nina Buckemüller (*1990), ich bin Wirtschaftspsychologin, Resilienztrainerin und systemische Coach und Changemanagerin. Neuanfänge waren für mich lange nicht leicht, denn durch meine Hochsensibilität ist es mir früher schwergefallen, mich auf Veränderungen einzustellen. Daher möchte dich bei deinen Neuanfängen begleiten und dich dabei unterstützen einen guten Umgang mit deinen Gefühlen und Gedanken zu erlernen. Neben meiner freiberuflichen Tätigkeit als Coach arbeite ich als Lebenslagencoach und Trainerin für den pme familienservice.
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