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6 Wege, die dein Selbstbewusstsein stärken: Wie du (authentisch) selbstbewusst handelst und auftrittst!

Das Thema "Selbstbewusstsein stärken" kommt in meinen Coachinggesprächen häufig zur Sprache. Verständlicherweise, denn selbstbewusst zu sein bedeutet, zu sich und seinen Eigenschaften zu stehen und der Welt (zumindest überwiegend) im Einklang mit sich selbst entgegen zu treten. Wer wünscht sich das nicht? Selbstbewusstsein beinhaltet eine spirituelle Note, denn es ist – so meine Überzeugung – nur dann authentisch möglich, wenn wir uns selbst kennen und uns wortwörtlich unserem Selbst bewusst sind. 
Veröffentlicht 16. April 2021 | Kategorie: ,
6 Wege, die dein Selbstbewusstsein stärken: Wie du (authentisch) selbstbewusst handelst und auftrittst!

6 Wege, die dein Selbstbewusstsein stärken: Wie du (authentisch) selbstbewusst handelst und auftrittst! 

Das Thema "Selbstbewusstsein stärken" kommt in meinen Coachinggesprächen häufig zur Sprache. Verständlicherweise, denn selbstbewusst zu sein bedeutet, zu sich und seinen Eigenschaften zu stehen und der Welt (zumindest überwiegend) im Einklang mit sich selbst entgegen zu treten. Wer wünscht sich das nicht? Selbstbewusstsein beinhaltet eine spirituelle Note, denn es ist – so meine Überzeugung – nur dann authentisch möglich, wenn wir uns selbst kennen und uns wortwörtlich unserem Selbst bewusst sind. 

Ein weiterer Punkt, der mir bei diesem Thema direkt in den Kopf schoss, ist, dass Selbstbewusstsein ein hoch gepriesenes Gut in der heutigen Zeit ist. Sei selbstbewusst, dann wirst du erfolgreich – das wird uns immer wieder eingebläut. Aber bitte nicht ZU selbstbewusst. Das könnten andere dann als arrogant empfinden. Du siehst, es ist eine Krux mit dem Selbstbewusstsein. Zu wenig ist schlecht, zu viel ist schlecht und das Thema grenzt schon fast an Philosophie. 

Es ist hilfreich, in diesem Zusammenhang Selbstdarstellung und Selbstbewusstsein zu unterscheiden. Ich möchte dir in diesem Artikel nicht zeigen, wie du dich selbst im besten Licht darstellen kannst. Ich glaube nämlich nicht, dass dich forcierte Selbstdarstellung und die Überhöhung deiner Fähigkeiten auf Dauer glücklich machen werden. Ich möchte dir vielmehr zeigen, wie du dein Bewusstsein für dich selbst – als wundervolle Person, die du bist – stärken kannst. Also, los geht’s - so kannst du dein Selbstbewusstsein stärken! 

Selbstbewusstsein stärken - Los geht's!

1. Kenne dich und deine Werte.

Fast täglich arbeite ich mit Werten, denn sie eignen sich wunderbar, Menschen zu tiefen Erkenntnissen über sich selbst zu bringen und ihnen ihr eigenes Handeln verständlich zu machen. Die Kenntnis deiner tiefsten inneren Werte macht dich auf zwei Arten selbstbewusster: Zum einen erfährst du etwas über dich und zum anderen kannst du deine eigenen Werte naturgemäß authentischer präsentieren als von außen aufgedrückte Werte. Um mehr über dich und deine Werte zu erfahren, eignet sich ein Coaching oder Workshop bei uns. Außerdem habe ich dir unter dem Artikel spannende Literatur verlinkt!

2. Suche dir Vorbilder, die dein Selbstbewusstsein stärken.

Kennst du jemanden, bei dem du sagst: „Wow, diese Person ist wirklich authentisch selbstbewusst?” Schau einmal, woran du fest machst, dass diese Person selbstbewusst ist: Wie verhält sie sich? Was sagt sie? Wie sagt sie etwas? Wie drückt sie sich aus? Diese Übung ist interessant, denn sie vermittelt dir indirekt, was du als selbstbewusst empfindest.

Und darum geht es: Dein Selbstbewusstsein soll sich für dich stimmig anfühlen. Weg von Inszenierung und aufgedrückten Power-Mantras hin zu deinem persönlichen selbstbewussten Wohlgefühl. Und klar, natürlich kannst du dir bei deinem Vorbild auch ein paar Tipps und Tricks abgucken oder – falls du dein Vorbild persönlich kennst – mal nach seinem oder ihrem Selbstbewusstseinsrezept fragen. Andere Menschen können sehr inspirierend für uns sein und dies beinhaltet nicht zwangsläufig, jemanden kopieren zu wollen. 

3. Sei dir deiner Selbst bewusst: Achtsamkeit, Selbstfürsorge und Selbstmitgefühl.


Kommen wir zu des Pudels Kern: Wie willst du selbstbewusst auftreten, wenn du dir deiner selbst nicht bewusst bist? Oder dir sowieso kaum etwas bewusst ist und du im Funktionsmodus quasi blind durch die Gegend rennst? Kleiner Spoiler: Dann wird es schwierig mit dem authentischen Selbstbewusstsein. Daher nutze jede Chance im Alltag für kleine Zeiten des Bewusst-Werdens. Dabei helfen beispielsweise Achtsamkeitstechniken, die dich ins Hier und Jetzt befördern und mit denen du dich und deine Umgebung bewusst wahrnimmst. Hinzu kommen Strategien der Selbstfürsorge und des Selbstmitgefühls, die aber für sich allein schon genug Stoff für einen Blogartikel bieten ????.

4. Umarme deine Schwächen.

Zum Selbstbewusstsein gehört nicht nur die Wahrnehmung von Stärken und erwünschten Verhaltensweisen. Würdest du dich nur auf diese Dinge einengen, wäre das wenig authentisch, denn du schneidest einen Teil deiner Persönlichkeit einfach weg. Authentisches Selbstbewusstsein bedeutet, dass du dich in deiner Ganzheit, deinen Stärken und deinen Schwächen kennst und annimmst.

Die Annahme deiner Schwächen macht dich nahbar, sympathisch, aber auch verletzlich. Davor scheust du vielleicht im ersten Moment zurück, denn möglicherweise willst du in der Idealvorstellung stark und unangreifbar sein. Aber wer sagt, dass du immer stark und unangreifbar sein musst, um selbstbewusst rüberzukommen? Hier liegt vielleicht erneut eine Verwechslung von Selbstdarstellung und Selbstbewusstsein vor. 

5. Halte Ausschau nach deinen Selbstbewusstseins-Momenten.

Gab es in der Vergangenheit Momente, in denen du dich als selbstbewusst und authentisch erlebt hast? Wo du im völligen Einklang mit dir  agiert hast? Dann lohnt es sich, diese Momente nochmal genauer anzuschauen und zu sammeln, was in dieser Situation besonders stimmig war. Manchmal sind es banale Sachen, wie einfach ein guter Start in den Tag, ein nahrhaftes Frühstück und unsere Lieblingsmusik im Ohr, die ein Wohlgefühl auslösen. Dieses Wohlgefühl ebnet dem Selbstbewusstsein den Weg, denn Selbstbewusstsein ist am besten in einer entspannten Grundstimmung sichtbar.

6. Dein Selbstbewusstsein stärken: Beziehe deinen Körper mit ein.

Die Tipps für einen gute Selbstdarstellung kennst du sicher aus dem FF: Rücken gerade, Hände locker, fester Stand, ruhige Atmung... Darum soll es hier nicht gehen. Mir ist es ein Anliegen, dass du Selbstbewusstsein nicht nur als abstraktes Konstrukt in deinem Kopf siehst, sondern dieses Selbstbewusstsein auch außerhalb der Verstandesebene fühlst. Hierfür darfst du deinen Körper mit einbeziehen. Dies geht am besten in ruhigen Momenten, in dem du in dich hineinspürst und mal guckst, wo Spannungen oder Wohlgefühle vorhanden sind. Ich stelle auch immer gerne die Frage nach klassischen Körpersignalen (somatischen Markern), die dir Stress oder aber auch Glück anzeigen. Wer sich seinen Körpersignalen bewusst ist, ist sich selbst bewusst und dann auch selbstbewusst– das ist der Clou dahinter.  

Wie immer gilt: Unsere Artikel geben nur einen kurzen Einblick in das jeweilige Thema. Wenn du dich tiefergehend mit deinem Selbstbewusstsein befassen möchtest, dann melde dich jederzeit für ein 1:1 Coaching bei uns. Egal wer du bist, wo du bist, wie du bist oder wo du gerade in deinem Leben stehst – wir sind da. 

Literatur

Harris, R. (2019).ACT made simple: An easy-to-read primer on acceptance and commitment therapy. New Harbinger Publications.

Wengenroth, M. (2013). Das Leben annehmen: so hilft die Akzeptanz-und Commitmenttherapie(ACT). Huber.


Lerne die Autorin kennen Friederike Reuver
Mein Name ist Friederike Reuver (*1990) und ich bin Psychologin, Logopädin, systemischer Coach und Changemanagerin. Aufgewachsen im Münsterland lebe ich seit 2013 in Köln, wo ich im Jahr 2020 meinen M.Sc. Psychologie an der Universität zu Köln abschloss. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Logopädin arbeite ich nun als Psychologin in Teilzeit bei der Caritas Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Erftstadt. Neben der Festanstellung widme ich mich unserem Herzensprojekt Anfänge aller Art!
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